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Vorschrift
Normgeber:Kultusministerium
Aktenzeichen:23-83023
Erlassdatum:18.11.2014
Fassung vom:09.09.2019
Gültig ab:21.11.2019
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:22311
Fundstelle:SVBl. LSA. 2014, 240, ber. 2015, S. 15
Aufnahme an weiterführenden Schulen

22311



Aufnahme an weiterführenden Schulen



RdErl. des MK vom 18.11.2014 – 23-83023





Fundstelle: SVBl. LSA 2014, S. 240, ber. SVBl. LSA 2015, S. 15

Zuletzt geändert durch RdErl. des MB vom 09.09.2019 (SVBl. LSA 2019, S. 251)



Bezug:

RdErl. des MK vom 25.11.2008 (SVBl. LSA S. 349), zuletzt geändert durch RdErl. vom 11.1.2013 (SVBl. LSA S. 43)





1.


1.1 Die Personensorgeberechtigten der Schülerinnen und Schüler des 4. Schuljahrganges sind in geeigneter Form mit Bezug auf die Leistungen, Fähigkeiten und Begabungen ihrer Kinder über die Bildungsgänge an den weiterführenden Schulen zu informieren und bei der Wahl des weiteren Bildungsganges zu beraten. Neben Gesprächsangeboten erhalten die Personensorgeberechtigten eine formlose schriftliche Information der Schule zu möglichen weiteren Bildungswegen und eine schriftliche Schullaufbahnempfehlung (Anlage 1a) für ihr Kind. Sofern kein Lernentwicklungsgespräch stattgefunden hat, erhalten die Personensorgeberechtigten eine schriftliche Schullaufbahnempfehlung mit Hinweisen zur Kompetenzentwicklung (Anlage 1b).



1.2 Gemäß der Verordnung über die Übergänge zwischen den Schulformen in der Sekundarstufe I (Sek l-Üg-VO) vom 1.4.2004 (GVBl. LSA S. 238), zuletzt geändert durch Verordnung vom 7.5.2013 (GVBl. LSA S. 235), wird die Schullaufbahnempfehlung auf der Grundlage der erzielten Leistungen, des Lernverhaltens und der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerin oder des Schülers von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer vorbereitet und von der Klassenkonferenz beschlossen. Sie dient der Entscheidungsfindung der Personensorgeberechtigten und ist nicht bindend.



1.3 Die Empfehlung erfolgt für den Besuch der Schulform, die eine allgemeine und berufsorientierte Bildung oder eine vertiefte allgemeine Bildung vermittelt. Sie gilt für den Besuch einer Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule entsprechend.



1.4 Mit der Schullaufbahnempfehlung erhalten die Personensorgeberechtigten das Formular zur Schullaufbahnerklärung (Anlage 2). Die Schullaufbahnerklärung ist bis zum festgesetzten Termin an die Grundschule ausgefüllt zurückzugeben. Die Anmeldung der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Sekundarschulen, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien erfolgt mit der Schullaufbahnerklärung. Für die Aufnahme an Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten ist von den Personensorgeberechtigten ein formloser Antrag direkt an die entsprechende Schule unter Wahrung der Anmeldefristen zu stellen. Für die Aufnahme an einer Schule in freier Trägerschaft ist die Anmeldung von den Personensorgeberechtigten direkt an der Schule vorzunehmen.



1.5 Die Aufnahme an einer weiterführenden Schule setzt voraus, dass das Original der Schullaufbahnerklärung in der Schule vorliegt. Die Schule prüft die Unterlagen unter Beachtung der Verordnung zur Bildung von Anfangsklassen und zur Aufnahme an allgemeinbildenden Schulen vom 19.3.2014 (GVBl. LSA S. 92) und teilt den Personensorgeberechtigten die Entscheidung über die Aufnahme schriftlich mit.



1.6 Die Aufnahme in eine Schule mit inhaltlichem Schwerpunkt erfolgt nach den Regelungen



a)
der Verordnung über die Aufnahme in Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten vom 17.6.2010 (GVBl. LSA S. 364) in der jeweils geltenden Fassung,


b)
des RdErl. über Ergänzende Regelungen zur Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in Gymnasien mit genehmigten mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen, sprachlichen und künstlerischen Schwerpunkten vom 21.6.2010 (SVBl. LSA S. 208), geändert durch RdErl. vom 20.12.2011 (SVBl. LSA 2012, S. 16), und


c)
des RdErl. über Ergänzende Regelungen zur Aufnahme in Schulen mit dem genehmigten inhaltlichen Schwerpunkt Sport (Sportschulen) vom 15.2.2007 (SVBl. LSA S. 65), zuletzt geändert durch RdErl. vom 2.1.2012 (SVBl. LSA S. 30).




2.


2.1 Die Aufnahme an einer Schule mit inhaltlichem Schwerpunkt erfolgt nach den Regelungen



a)
der in Nummer 1.7 Buchst. a genannten Verordnung,


b)
der Sek l-Üg-VO und


c)
des in Nummer 1.7 Buchst. b genannten RdErl. oder


d)
des in Nummer 1.7 Buchst. c genannten RdErl.


2.2 Die Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten übersenden eine Übersicht über die aufgenommenen Schülerinnen und Schüler mit Angabe des jeweiligen Wohnortes, des Landkreises oder der kreisfreien Stadt und des Bundeslandes an das Landesschulamt sowie an den aufnehmenden Schulträger und informieren die abgebenden Schulträger.





3.


Die Personensorgeberechtigten von Schülerinnen und Schülern im 4. Schuljahrgang an Förderschulen erhalten eine Schullaufbahnempfehlung, wenn ihr Kind nach dem Lehrplan der Grundschule unterrichtet wird, sowie dann, wenn für ihr Kind ein Wechsel in den gemeinsamen Unterricht oder die Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs vorgesehen ist.





4.


Für Schülerinnen und Schüler des 4. Schuljahrganges an Grundschulen in freier Trägerschaft sichert die jeweilige Schule in freier Trägerschaft die Abgabe der Schullaufbahnerklärungen (Anlage 2) durch die Personensorgeberechtigten und sendet diese Schullaufbahnerklärungen im Original an den Landkreis oder die kreisfreie Stadt.





5.


Die Termine zur Beratung, Anmeldung und Aufnahme sind im RdErl. des MK über den Terminplan zur Aufnahme an weiterführenden Schulen im Schuljahr 2015/2016 vom 18.11.2014 (SVBl. LSA S.246) geregelt.





6.


Für alle öffentlichen Sekundarschulen, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien nehmen die Schulträger in Zusammenarbeit mit dem Landesschulamt die Zuordnung und Aufnahme der Schülerinnen und Schüler vor.





7.


Für das Aufnahmeverfahren sind die aus den Anlagen 1a oder 1b und 2 ersichtlichen Muster zu verwenden. Die Formulare stehen auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt unter www.bildung-lsa.de unter Schule/Schulrecht/Ausgewählte Gesetze, Verordnungen und Erlasse/Aufnahme an weiterführenden Schulen zum Download zur Verfügung.





8.


Dieser RdErl. tritt am Tag nach seiner Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig tritt der Bezugs-RdErl. außer Kraft.




Anlagen (nichtamtliches Verzeichnis)

Anlage 1a: Schullaufbahnempfehlung für die Wahl der weiterführenden Schule nach dem 4. Schuljahrgang für die Schülerin/für den Schüler

Anlage 1b: Schullaufbahnempfehlung für die Wahl der weiterführenden Schule nach dem 4. Schuljahrgang für die Schülerin/für den Schüler mit Hinweisen zur Kompetenzentwicklung

Anlage 2: Schullaufbahnerklärung der/des Personensorgeberechtigten

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=VVST-223110-MK-20141118-SF&psml=bssahprod.psml&max=true