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Vorschrift
Normgeber:Kultusministerium
Aktenzeichen:22-80006
Erlassdatum:11.07.2015
Fassung vom:23.06.2019
Gültig ab:01.08.2019
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:223172
Fundstelle:SVBl. LSA. 2015, 146, ber. S. 247
Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über Berufsbildende Schulen

223172



Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über Berufsbildende Schulen



RdErl. des MK vom 11. 7. 2015 – 22-80006





Fundstelle: SVBl. LSA 2015, S. 146, ber. S. 247

Zuletzt geändert durch RdErl. des MB vom 23.06.2019 (SVBl. LSA 2019, S. 141)



Bezug:

a)

Verordnung über Berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10. 7. 2015
(GVBl. LSA S. 322)



b)

RdErl. des MK vom 14. 10. 2004 (SVBl. LSA S. 353), zuletzt geändert
durch RdErl. vom 25. 7. 2014 (SVBl. LSA S. 147)



c)

RdErl. des MK vom 29. 8. 1997 (SVBl. LSA S. 321), zuletzt geändert
durch RdErl. vom 30. 7. 2003 (SVBl. LSA S. 215)





1.




1.1 Dieser RdErl. regelt in Nummer 2 die schulformübergreifenden Vorschriften und in Nummer 3 die schulformspezifischen Vorschriften, Stundentafeln und die praktische Ausbildung für die Schulformen



a)
Berufsschule unter Nummer 3.1,


b)
Berufsfachschule ohne beruflichen und mit beruflichem Abschluss unter Nummer 3.2,


c)
Berufsfachschule für Gesundheitsfachberufe unter Nummer 3.3,


d)
Fachoberschule unter Nummer 3.4,


e)
Berufliches Gymnasium unter Nummer 3.5 und


f)
Fachschule unter Nummer 3.6.




1.2 Für die Bildung von Klassen gelten die schulformspezifischen Vorschriften in Nummer 3 sowie die Regelungen



a)
der Verordnung zur Klassenbildung und zur Aufnahme an den berufsbildenden Schulen vom 27. 3. 2006 (GVBl. LSA S. 166), geändert durch Verordnung vom 5. 4. 2011 (GVBl. LSA S. 558), in der jeweils geltenden Fassung,


b)
des RdErl. des MK über Ergänzende Regelungen zur Klassenbildung an den berufsbildenden Schulen vom 27. 5. 2015 (SVBl. LSA S. 119), geändert durch RdErl. des MB vom 15. 5. 2018 (SVBl. LSA S. 93) in der jeweils geltenden Fassung sowie


c)
des RdErl. des MK über die Unterrichtsorganisation an den öffentlichen berufsbildenden Schulen ab Schuljahr 2015/2016 vom 11. 7. 2015 (SVBl. LSA S. 186), geändert durch RdErl. des MB vom 23. 11. 2018 (SVBl. LSA 2019 S. 2), in der jeweils geltenden Fassung.




1.3 Zur kontinuierlichen Qualitätssicherung sind die berufsbildenden Schulen gemäß § 11a Abs. 1 des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt verpflichtet, ein ganzheitliches Qualitätsmanagement zu etablieren.





2.


2.1


Für jeden Bildungsgang werden Bildungsgangteams gebildet, denen alle Lehrkräfte des berufsbezogenen oder des fachrichtungsbezogenen Unterrichts verpflichtend angehören. Die Lehrkräfte des berufs- oder des fachrichtungsübergreifenden Lernbereichs sollen einbezogen werden. Das Bildungsgangteam entwickelt auf der Grundlage der jeweils geltenden Rahmenrichtlinien, Fachrichtungslehrpläne, Lehrpläne, Curricula oder Rahmenlehrpläne der Kultusministerkonferenz (KMK-Rahmenlehrpläne) die didaktische Jahresplanung und die Vorschläge für die schulorganisatorische Umsetzung des berufs- oder des fachrichtungsbezogenen Unterrichts. Diese beinhalten



a)
die Erarbeitung von Lernsituationen,


b)
Aussagen zur Leistungsbewertung und -beurteilung,


c)
den Lehrkräfteeinsatz,


d)
den Lehr- und Lernmitteleinsatz und


e)
das Raumkonzept.


Das Bildungsgangteam kann darüber hinaus Vorschläge für Projekttage unterbreiten. Die Lehrkräfte des berufsübergreifenden oder des fachrichtungsübergreifenden Lernbereichs erstellen didaktische Jahresplanungen für ihre Fächer entsprechend.





2.2


Der Unterricht ist nach dem didaktischen Prinzip der Handlungsorientierung durchzuführen. Berufsbezogene Projektarbeit ist dabei zu berücksichtigen.





2.3


In den Stundentafeln wird die Zahl der zu erteilenden Unterrichtsstunden grundsätzlich in den jeweiligen Bildungsgängen in Vollzeitform angegeben. Soweit dies pädagogisch und schulorganisatorisch möglich ist, können die Bildungsgänge auch in Teilzeitform geführt werden. In dem Fall sind, soweit nicht besonders geregelt, die für den Unterricht in Vollzeitform insgesamt vorgeschriebenen Unterrichtsstunden auf die Dauer der Teilzeitausbildung umzurechnen. Diese Regelungen gelten nicht für die Berufsschule und das Berufliches Gymnasium.





2.4


Zur Erweiterung des Unterrichtsangebotes wie auch zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler kann eine flexible Unterrichtsorganisation hilfreich sein. Aus diesem Grund wird es den Schulen ermöglicht, klassenübergreifenden Unterricht in Fächern oder identischen Lernfeldern einzurichten.





2.5


Sofern Bildungsgänge Profilfächer und Profillernfelder vorsehen, sind diese in den Stundentafeln durch Unterstreichung gekennzeichnet.





2.6


Die in den Stundentafeln aufgeführten Jahresstunden stellen Richtwerte auf der Basis einer Planung von 40 Schulwochen dar. Bei mehrjährigen Bildungsgängen können diese Stunden auf die Schuljahre anders verteilt werden, wenn die Bildungsgänge mindestens zwei Schuljahre oder über die gesamte Ausbildungsdauer am gleichen Schulstandort geführt werden. Dabei dürfen jedoch die für ein Fach oder Lernfeld während des Bildungsgangs insgesamt vorgesehenen Unterrichtsstunden nicht verändert werden.





2.7


Wird die Jahresstundenzahl für mehrere Fächer, Lernfelder oder Lerngebiete gemeinsam ausgewiesen, legt die Schule entsprechend den schulfachlichen Erfordernissen und den einschlägigen Rahmenrichtlinien, Fachrichtungslehrplänen, Lehrplänen, Curricula oder KMK-Rahmenlehrplänen die Stundenanteile für die einzelnen Fächer, Lernfelder oder Lerngebiete fest.





2.8


Sofern in den Stundentafeln mit der Fußnote „*)“ gekennzeichnete Fächer oder Lernfelder ausgewiesen sind, können die Klassen geteilt werden. Die Teilungsstunden regelt der in Nummer 1.2 Buchst. c genannte RdErl. In den übrigen Fächern oder Lernfeldern kann die Klasse nur geteilt werden bei Übungen, die in der Stundentafel vorgesehen sind, sofern dies pädagogisch notwendig und schulorganisatorisch möglich ist.





2.9




2.9.1
Allgemeine Hinweise


Die praktische Ausbildung ist eine schulische Veranstaltung, die in die langfristige Unterrichtsplanung einzubeziehen ist und in rechtlicher und organisatorischer Verantwortung der berufsbildenden Schule durchgeführt wird. Ort und Zeitpunkt der in den Stundentafeln vorgesehenen praktischen Ausbildung regelt die Schule. Für die Zeit der praktischen Ausbildung ist die jeweilige Praxiseinrichtung Unterrichtsort. Die Schule sorgt für eine ausreichende Zahl von Praxiseinrichtungen. Die Praxiseinrichtung soll grundsätzlich im Tagespendelbereich erreichbar sein.





2.9.2
Durchführung


Vor Beginn der praktischen Ausbildung sind die Schülerinnen und Schüler in den Grundsätzen der Unfallverhütung zu unterweisen und über die Beachtung der Schweigepflicht zu belehren. Die Unterweisung und die Belehrung sind zu dokumentieren. Während der praktischen Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften des berufs- oder fachrichtungsbezogenen Unterrichts des jeweiligen Bildungsgangs in den Praxiseinrichtungen betreut. Die Schülerinnen und Schüler sind zur regelmäßigen Teilnahme an der praktischen Ausbildung verpflichtet. Versäumnisse sind gemäß § 3 Abs. 4 und 5 BbS-VO nachzuholen.



Nach Abschluss der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler der Schule einen Bericht über ihre praktische Ausbildung vorzulegen, sofern keine abweichenden Regelungen schulformspezifisch getroffen wurden.





2.9.3
Praktische Ausbildung in der Europäischen Union


Die praktische Ausbildung kann auch in den Ländern der Europäischen Union (EU) durchgeführt werden, sofern die Schülerinnen und Schüler über entsprechende Fremdsprachenkenntnisse verfügen. Die Dauer soll vier Wochen nicht überschreiten. Ein Antrag auf praktische Ausbildung in diesen Ländern ist von der Schulleiterin oder dem Schulleiter auf dem Dienstweg zwölf Wochen vor Beginn der praktischen Ausbildung beim Landesschulamt zu stellen. Die Schule informiert die Personensorgeberechtigten oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler, dass diese vor Beginn der praktischen Ausbildung eine private Unfall-, Haftpflicht- und Auslandskrankenversicherung abschließen müssen.





3.




3.1




3.1.1
Schulformspezifische Vorschriften


3.1.1.1
Organisation des Unterrichts


Den Schulen ist freigestellt, die Stunden als Teilzeitunterricht zu planen oder nach Abstimmung mit den an der Berufsausbildung Beteiligten als Vollzeitunterricht in zusammenhängenden Teilabschnitten (Turnus- oder Blockunterricht) zu erteilen. An einer Schule können mehrere Organisationsformen geführt werden.



Soweit hierüber keine landesweite Regelung getroffen ist, stimmen sich Schule und Betrieb bei der Organisationsform Turnus- oder Blockunterricht im Rahmen der schulpädagogischen und schulorganisatorischen Möglichkeiten miteinander ab. Für den Berufsschulunterricht in Blockform beträgt der Unterrichtsumfang in der Regel 13 Schulwochen pro Schuljahr mit jeweils 37 Unterrichtsstunden.



Ein Unterrichtstag soll für Schülerinnen und Schüler in der Regel nicht mehr als acht Unterrichtsstunden umfassen. Halbe Unterrichtstage sind nicht vorzusehen.



Die Stundenanteile für die einzelnen Fächer, Lernfelder oder Lerngebiete bestimmen sich nach den Erfordernissen der KMK-Rahmenlehrpläne oder nach den Rahmenrichtlinien.



Der Umfang des Berufsschulunterrichts beträgt durchschnittlich 12 Unterrichtsstunden je Schulwoche, soweit durch die oberste Schulbehörde für einzelne Ausbildungsberufe nicht besondere Regelungen erlassen werden.



3.1.1.2
Zusatzangebote zum Erwerb der Fachhochschulreife


Zur Vorbereitung auf die Zusatzprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife können nach den Vorgaben des § 9 Abs. 3 BbS-VO Zusatzangebote eingerichtet werden.



3.1.1.3
Verfahren zur Einbeziehung der Berufsschulabschlussnote in das Kammerzeugnis


Nach dem Berufsbildungsgesetz vom 23. 3. 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch Artikel 149 des Gesetzes vom 29. 3. 2017 (BGBl. I S. 626, 648), in der jeweils geltenden Fassung, und der Handwerksordnung in der Fassung der Bek. vom 24. 9. 1998 (BGBl. I S. 3074, 2006 S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 30. 6. 2017 (BGBl. I S. 2143, 2144), in der jeweils geltenden Fassung, haben Schülerinnen und Schüler das Recht, das Ergebnis der berufsschulischen Leistungsfeststellungen auf dem Kammerzeugnis ausweisen zu lassen. Dies ist bei den zuständigen Kammern zu beantragen. Eine Lehrkraft des berufsbezogenen Unterrichts aus dem Bildungsgangteam weist die Schülerinnen und Schüler auf dieses Recht hin und übermittelt den zuständigen Kammern die entsprechenden Anträge so rechtzeitig, dass die Eintragung der Berufsschulabschlussnote auf dem Kammerzeugnis erfolgen kann.



3.1.2
Stundentafeln für Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung


3.1.2.1
Rahmenstundentafel für die Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung



Jahresstunden

Gesamt-
stunden

1. Aus-
bildungsjahr

2. Aus-
bildungsjahr

3. Aus-
bildungsjahr

Berufsübergreifender Lernbereich




480*)

Deutsch




80 bis 120

Sozialkunde

40

40

40

120

Sport




80 bis 120

Religion oder Ethik




80 bis 120

Berufsbezogener Lernbereich

mind. 320

mind. 320

mind. 320

mind. 960

Berufstheorie1)

280 bis 320

280 bis 320

280 bis 320

840 bis 960

Wahlpflichtangebote2)

0 bis 40

0 bis 40

0 bis 40

0 bis 120





1 440



*) 
Die Schulen können für ausgewählte Ausbildungsberufe, insbesondere im Berufsbereich Wirtschaft und Verwaltung im Rahmen der Gesamtstunden auch Fremdsprachenunterricht anbieten, sofern die personellen Voraussetzungen gegeben sind.
1)
Die verbindlichen Vorgaben der KMK-Rahmenlehrpläne sind einzuhalten.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 15 Abs. 6 und 7 BbS-VO.




Bei dreieinhalbjährigen Ausbildungen beträgt die Stundenzahl für das vierte Ausbildungsjahr 240 Unterrichtsstunden (20 Unterrichtswochen).





3.1.2.2
Stundentafeln für Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung, die bisher nicht nach Lernfeldern strukturiert sind


Die Stundentafeln richten sich nach den in den KMK-Rahmenlehrplänen festgelegten Zeitrichtwerten für die Lernbereiche in den jeweiligen Bildungsgängen sowie nach Teil B Nummer 2 des Bezugs-RdErl. zu c.





3.2


Die schulformspezifischen Vorschriften sowie die Stundentafeln und Ausführungen zur praktischen Ausbildung sind gemäß der folgenden Übersicht gegliedert:



3.2.1
Schulformspezifische Vorschriften


3.2.2
Stundentafeln und praktische Ausbildung


3.2.2.1
Berufsfachschule ohne beruflichen Abschluss – Fachrichtung Sozialpflege


3.2.2.2
 Berufsfachschule ohne beruflichen Abschluss – Fachrichtung Technik, Schwerpunkte Bautechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Metalltechnik sowie Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik


3.2.2.3
Einjährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Altenpflegehilfe


3.2.2.4
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kaufmännische Assistenz für Fremdsprachen und Korrespondenz


3.2.2.5
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kaufmännische Assistenz für Bürowirtschaft


3.2.2.6
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kaufmännische Assistenz für Informationsverarbeitung


3.2.2.7
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Assistenz für Tourismus, Schwerpunkt Touristik


3.2.2.8
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Biologisch-technische Assistenz


3.2.2.9
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Chemisch-technische Assistenz


3.2.2.10
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Elektrotechnische Assistenz


3.2.2.11
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Informationstechnische Assistenz


3.2.2.12
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Gestaltungstechnische Assistenz, Schwerpunkt Mode/Design


3.2.2.13
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Gestaltungstechnische Assistenz, Schwerpunkt Grafik/Design


3.2.2.14
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Gestaltungstechnische Assistenz, Schwerpunkt Medien/Kommunikation


3.2.2.15
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Medientechnische Assistenz


3.2.2.16
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Sozialassistenz


3.2.2.17
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kinderpflege


3.2.2.18
Dreijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Assistenz für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Hauswirtschaft und Familienpflege




3.2.1
Schulformspezifische Vorschriften


3.2.1.1
Zusatzangebote zum Erwerb der Fachhochschulreife


Zur Vorbereitung auf die Zusatzprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife gemäß den Vorgaben des § 9 Abs. 3 BbS-VO können Zusatzangebote in den Bildungsgängen der Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss eingerichtet werden. Dies gilt nicht für die Nummern 3.2.2.17 und 3.2.2.18.



3.2.1.2
Betreuung der praktischen Ausbildung durch Lehrkräfte


Während der praktischen Ausbildung in den Bildungsgängen der Berufsfachschule sind die Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte des berufsbezogenen oder fachrichtungsbezogenen Lernbereichs zu betreuen.



3.2.2.1
Berufsfachschule ohne beruflichen Abschluss – Fachrichtung Sozialpflege


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/Lernfelder

Gesamtstunden

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

640

Deutsch

240

Sozialkunde

80

Sport

80

Religion oder Ethik

80

Englisch

160

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

2 080 (400 FP*)2))

Mathematik

120

Angewandte Naturwissenschaften

120

Lernfelder1):


1

Berufliche Perspektive entwickeln

40 bis 80

2

Personen in ihrer Lebensraum- und Tagesgestaltung begleiten

320 bis 360

3

Gesundheit fördern und Krankheiten vorbeugen

280 bis 320

4

Menschen personen- und situationsbezogen pflegen

360 bis 400

5

Personen bei der Ernährung in verschiedenen Lebenssituationen unterstützen

200 bis 240

6

Wirtschaftliche Abläufe erkennen und mitgestalten

120 bis 160



Wahlpflichtangebote3)

40 bis 80

Praktikum

320


2 720.



*) 
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich.
1)
Die aufgeführten Jahresstunden stellen Richtwerte auf der Basis einer Planung von 40 Schulwochen je Schuljahr dar. Sie reduzieren sich um den Anteil der während der 40 Schulwochen durchgeführten Praktika.
2)
fachpraktischer Unterricht
3)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.


b)
Praktische Ausbildung


Während der Ausbildung wird in beiden Ausbildungsjahren jeweils ein Praktikum im Umfang von vier Wochen (160 Stunden) in geeigneten Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Sozialpädagogik, des Sozialwesens oder der Altenpflege durchgeführt, das von Lehrkräften der zweijährigen Berufsfachschule – Fachrichtung Sozialpflege – betreut wird. Für die Betreuung ist für vier Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.



3.2.2.2
Einjährige Berufsfachschule ohne beruflichen Abschluss – Fachrichtung Technik


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer

Stunden

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

440

Deutsch1)

160

Sozialkunde

80

Sport

40

Religion oder Ethik

40

Englisch1)

120

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

920

Mathematik1)

160

Angewandte Naturwissenschaften1)

80

Technik – Theorie3)

160

Technik – Fachpraxis*)3)

360

Praktikum

1602)


1 360



*) 
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
In diesen Fächern sind die Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss zu erbringen.
2)
Das Praktikum kann gemäß § 48 BbS-VO erweitert werden.
3)
Die Inhalte sind entsprechend den schulischen Rahmenbedingungen auf einen Schwerpunkt oder mehrere Schwerpunkte auszurichten. Sie orientieren sich an den Vorgaben des Curriculums der zweijährigen Berufsfachschule Technik.


aa)
Schwerpunkt Bautechnik4)


Lernfelder

Jahresstunden

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse I

Klasse II

Fachrichtungsbezogener Lernbereich                        

80

80

260

260


Lernfelder Fachtheorie

Lernfelder Fachpraxis

1.

Einrichten einer Baustelle

20

-

20

-

2.

Erschließen und Gründen eines Bauwerkes

30

-

120

-

3.

Mauern eines einschaligen Baukörpers

30

-

120

-

4.

Herstellen eines Stahlbetonbalkens

-

20

-

20

5.

Herstellen eines Geräteschuppens

-

30

-

120

6.

Beschichten und Bekleiden eines Bauteiles

-

30

-

120





bb)
Schwerpunkt: Elektrotechnik4)


Lernfelder

Jahresstunden

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse I

Klasse II

Fachrichtungsbezogener Lernbereich                        

80

80

260

260


Lernfelder Fachtheorie

Lernfelder Fachpraxis

1.

Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen

40

-

-

-

2.

Elektrische Installationen planen und ausführen

40

-

130

-

3.

Steuerungen realisieren und ändern

-

40

-

130

4.

Informationstechnische Systeme bereitstellen

-

40

-

-

5.

Elektrische Geräte herstellen und in Stand setzen

-

-

130

-

6.

Informationstechnische Systeme aufbauen und in Betrieb nehmen

-

-

-

130





cc)
Schwerpunkt Holztechnik4)


Lernfelder

Jahresstunden

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse I

Klasse II

Fachrichtungsbezogener Lernbereich                        

80

80

260

260


Lernfelder Fachtheorie

Lernfelder Fachpraxis

1.

Einfache Produkte aus Holz herstellen

40

-

130

-

2.

Zusammengesetzte Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen herstellen

40

-

130

-

3.

Produkte aus unterschiedlichen Werkstoffen herstellen

-

40

-

130

4.

Kleinmöbel herstellen

-

40

-

130





dd)
Schwerpunkt: Kraftfahrzeugtechnik4)


Lernfelder

Jahresstunden

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse I

Klasse II

Fachrichtungsbezogener Lernbereich                         

80

80

260

260


Lernfelder Fachtheorie

Lernfelder Fachpraxis

1.

Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren

40

-

130

-

2.

Diagnose an Antriebs- und Kraftübertragungskomponenten

40

-

130

-

3.

Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen in Stand setzen

-

40

-

130

4.

Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren und beheben

-

40

-

130





ee)
Schwerpunkt: Metalltechnik4)


Lernfelder

Jahresstunden

Jahresstunden


Klasse I

Klasse II

Klasse I

Klasse II

Fachrichtungsbezogener Lernbereich                        

80

80

260

260



Lernfelder Fachtheorie

Lernfelder Fachpraxis

1.

Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen

40

-

130

-

2.

Fertigen von Bauelementen mit Maschinen

40

-

130

-

3.

Herstellen von einfachen Baugruppen

-

40

-

130

4.

Warten technischer Systeme

-

40

-

130





ff)
Schwerpunkt: Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik4)


Lernfelder

Jahresstunden

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse I

Klasse II

Fachrichtungsbezogener Lernbereich                        

80

80

260

260


Lernfelder Fachtheorie

Lernfelder Fachpraxis

1.

Metallische Untergründe bearbeiten

40

-

130

-

2.

Nichtmetallische Untergründe bearbeiten

40

-

130

-

3.

Oberflächen und Objekte herstellen

-

40

-

130

4.

Oberflächen gestalten

-

40

-

130



4)
Die Inhalte der Lernfelder orientieren sich an den KMK-Rahmenlehrplänen des gewählten Schwerpunktes. Alle Lernfelder des jeweiligen Schwerpunktes sind Profillernfelder.




b)
Praktische Ausbildung


Während der Ausbildung wird jeweils ein Praktikum im Umfang von vier Wochen (160 Stunden) in geeigneten Einrichtungen durchgeführt, das von Lehrkräften der Berufsfachschule – Fachrichtung Technik – betreut wird. Für die Betreuung ist für vier Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.3
Einjährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Altenpflegehilfe


a)
Stundentafel


Handlungsfelder/Lernfelder1)


1.

Altenpflege als Beruf                                                                                                   

60

1.1

Berufliches Selbstverständnis unter Berücksichtigung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen entwickeln2) 7)

60

2.

Unterstützung alter Menschen in der Lebensgestaltung

120

2.1

Alte Menschen bei der Bewältigung von Lebens- und Glaubensfragen kultursensibel unterstützen2) 7)

40

2.2

Alte Menschen in der Lebensraum- und Tagesgestaltung begleiten3) 4) 7)

80

3.

Aufgaben und Konzepte der Altenpflegehilfe

520

3.1

Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

40

3.2

Prozesse von Gesundheit und Krankheit in ihren Grundlagen verstehen

40

3.3

Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken und Maßnahmen dokumentieren5)

40

3.4

Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen3) 4) 6) 7)

400

4.

Praktische Ausbildung

852

Theoretischer und fachpraktischer Unterricht

700

Praktische Ausbildung

852

Gesamtstunden

1 552



1)
In den Zeugnissen sind die Lernfelder zu benoten.
2)
darin enthalten Sozialkunde
3)
darin enthalten Deutsch
4)
darin enthalten Sport
5)
Davon sind 20 Stunden Übungen. Eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
6)
Davon sind 200 Stunden Übungsanteil. Eine Klassenteilung ist in Höhe des Übungsanteils gemäß Nummer 2.8 möglich.
7)
Die in den Fußnoten 2, 3 und 4 anteilig enthaltenen Inhalte der Fächer Sozialkunde, Deutsch und Sport mit insgesamt jeweils 40 Stunden werden von den Fachlehrkräften unterrichtet, die bisher diese Fächer des berufsübergreifenden Lernbereichs unterrichtet haben.




b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst 852 Stunden in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Davon entfallen 52 Stunden auf die Ferien oder die unterrichtsfreie Zeit. Der Zeitpunkt für die praktische Ausbildung sowie die Dauer je Praxiseinrichtung werden von der Berufsfachschule festgesetzt. Während der Ausbildung, die durch die Berufsfachschule begleitet wird, sind 160 Stunden in ambulanten Pflegeeinrichtungen abzuleisten. Während der praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Einrichtung von Lehrkräften der Schule zu betreuen, ausgenommen von der Betreuung sind Lehrkräfte der allgemeinbildenden Fächer. Dabei ist für vier Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen. Die praktische Ausbildung in der unterrichtsfreien Zeit wird nicht betreut.



Die praktische Ausbildung im Bereich der Altenpflegehilfe erfolgt in Praxiseinrichtungen nach Maßgabe folgender Zielstellungen:



aa)
Kennenlernen des Praxisfeldes unter Berücksichtigung institutioneller und rechtlicher Rahmenbedingungen und fachlicher Konzepte,


bb)
Mitarbeit bei der Pflege alter Menschen einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung und Mitwirkung bei ärztlicher Diagnostik und Therapie unter Anleitung,


cc)
Übernehmen selbstständiger Teilaufgaben entsprechend dem Ausbildungsstand in der Pflege alter Menschen.


Nach Abschluss der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler bei der Schule einen Bericht über ihre Tätigkeit und eine Bescheinigung der Praxiseinrichtung über die Durchführung der praktischen Ausbildung einzureichen.



Während der Ausbildung mit Teilzeitunterricht werden die Schülerinnen und Schüler bei ihrer praktischen Ausbildung durch Lehrkräfte der Berufsfachschule angeleitet. Dafür ist für vier Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen. Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule mit Teilzeitunterricht fertigen am Ende eines jeden Schulhalbjahres einen Bericht über ihre praktische Ausbildung, den sie in der Schule einreichen.



Auf dem Abschlusszeugnis ist die Note für die „Praktische Ausbildung“ als Ergebnis der Vornote und der fachpraktischen Prüfung auszuweisen. Gegebenenfalls ist die Note für die mündliche Prüfung einzubeziehen.





3.2.2.4
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kaufmännische Assistenz für Fremdsprachen und Korrespondenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                              

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender
Lernbereich

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich1)

1 040

1 040

Betriebs- und Volkswirtschaftslehre

160

160

Englisch

200

200

Rechnungswesen/Controlling

120

120

Zweite Fremdsprache2) Französisch, Spanisch, Russisch oder Italienisch

240

240

Trainingsfirma1)

120

120

Textverarbeitung3)

120

120

Kurzschrift3)

80

80


1 200

1 200



1)
Aus den Fächern des berufsbezogenen Lernbereichs sollen während des Bildungsgangs bis zu 200 Stunden Übungen im Lernbüro durchgeführt werden. Eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Als zweite Fremdsprache darf grundsätzlich pro Klasse nur eine Fremdsprache angeboten werden. An Standorten, an denen dieser Bildungsgang nur einzügig geführt wird, darf Unterricht in einer weiteren zweiten Fremdsprache erteilt werden, wenn am Unterricht in der jeweiligen Fremdsprache mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler teilnehmen.
3)
fachpraktischer Unterricht




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in Betrieben der Wirtschaft und Verwaltung im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Kaufmännische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.5
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kaufmännische Assistenz für Bürowirtschaft


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                              

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 040

1 040

Englisch

120

120

Betriebs- und Volkswirtschafts-lehre

160

160

Rechnungswesen/Controlling

120

120

Bürokommunikation/Datenverarbeitung

160

160

Schriftverkehr

40

40

Trainingsfirma*)

200

160

Textverarbeitung1)

140

160

Kurzschrift1)

100

120


1 200

1 200



*)
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
fachpraktischer Unterricht




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in Betrieben der Wirtschaft und Verwaltung im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Kaufmännische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.6
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kaufmännische Assistenz für Informationsverarbeitung


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                              

Jahresstunden



Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 040

1 040

Englisch

120

120

Betriebs- und Volkswirtschaftslehre

160

160

Rechnungswesen/Controlling

120

120

Trainingsfirma*)

200

220

Systemanalyse/Systementwicklung

140

160

Informationsverarbeitungssysteme

100

140

Bürokommunikation

40

40

Textverarbeitung1)

80

-

Wahlpflichtangebote2)

80

80


1 200

1 200



*) 
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
fachpraktischer Unterricht
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.


b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in Betrieben der Wirtschaft und Verwaltung im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Kaufmännische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.7
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Assistenz für Tourismus, Schwerpunkt Touristik


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                              

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 040

1 040

Betriebs- und Volkswirtschaftslehre

120

100

Rechnungswesen/Mathematik

80

60

Englisch

140

140

Zweite Fremdsprache1)

180

200

Dritte Fremdsprache1)

180

200

Reise- und Vertragsrecht

40

40

Kultur- und Reiseverkehrsgeografie

100

100

Reiseverkehrskommunikation/Datenverarbeitung

100

100

Touristikmanagement und -marketing

100

100


1 200

1 200



1)
Französisch, Russisch, Spanisch, Italienisch. Die Schule wählt nach ihren schulorganisatorischen Möglichkeiten zwei dieser Fremdsprachen aus.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in touristischen Betrieben im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Assistenz für Tourismus betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.8
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Biologisch-technische Assistenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                              

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120

1 120

Mathematik

80

120

Physik

120

-

Datenverarbeitung

80

40

Biologie

160

80

Anorganische und organische Chemie

160

-

Instrumentelle Analytik

-

120

Mikrobiologie/Biotechnologie

80

80

Molekularbiologie

-

120

Biochemie

-

120

Chemisches Praktikum*) 1)

120

-

Bioanalytisches Praktikum*) 1)

-

160

Biologisch-histologisches Praktikum*) 1)

120

120

Mikrobiologisches und biochemisches Praktikum*) 1)

160

160

Wahlpflichtangebote2)

40

-


1 280

1 280



*)
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
fachpraktischer Unterricht
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Biologisch-technische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.9
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Chemisch-technische Assistenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich                                     

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120
(560 FP)
1)

1 120
(560 FP)
1)

Mathematik

80

80

Englisch

40

40

Lernfelder:




Stoffgemische herstellen und trennen

180

-


Struktur, Eigenschaften und Reaktionen anorganischer Stoffe untersuchen

80

80


Struktur, Eigenschaften und Reaktionen organischer Stoffe untersuchen

100

180


Präparate synthetisieren, reinigen und prüfen

-

200


Stoffe qualitativ und quantitativ untersuchen

240

60


Stoffe spektroskopisch analysieren und identifizieren

-

200


Stoffe elektrochemisch analysieren

140

40


Stoffe chromatografisch trennen

-

80


Technische Analysen durchführen

100

40


Gefahrstoffverordnung anwenden und Qualitätssicherung umsetzen

80

40

Wahlpflichtangebote2)




insbesondere mikrobiologische und biochemische Arbeiten durchführen

80

80



1 280

1 280



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Chemisch-technische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.10
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Elektrotechnische Assistenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich                                      

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120
(80 FP)
1)

1 120
(80 FP)
1)

Mathematik/Physik

80

80

Englisch

40

40

Lernfelder:




Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen

240

-


Elektrotechnische Schaltungen messtechnisch untersuchen und beurteilen

160

-


Gebäudeinstallationen planen und realisieren

160

160


Steuerungen planen und realisieren

160

160


Hard- und Softwaresysteme analysieren und anwenden

80

160


Energietechnische Systeme und Anlagen analysieren, beurteilen und in Betrieb nehmen

120

160


Elektronische Bauelemente und Schaltungen analysieren und realisieren

-

200


Schutzmaßnahmen in elektrotechnischen Anlagen untersuchen und beurteilen

-

80

Wahlpflichtangebote2)

80

80


1 280

1 280



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Elektrotechnische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.11
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Informationstechnische Assistenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120
(80 FP)
1)

1 120
(80 FP)
1)

Mathematik

80

80

Englisch

40

40

Lernfelder:




Wirtschafts- und Geschäftsprozesse analysieren

40

80


Technische Grundlagen der Informationsverarbeitung kennenlernen und anwenden

160

80


Informationen aufbereiten und präsentieren

80

40


Einfache IT-Systeme analysieren und aufbauen

160

-


IT-Systeme vernetzen und administrieren

-

160


Programme strukturiert und objektorientiert entwickeln und anpassen

160

120


Datenbanken entwickeln und anpassen

80

160


Messen, Steuern und Regeln in technischen Prozessen

160

80


Mikrocontroller in technische Prozesse einbinden

80

120


Technische Prozesse binär steuern

-

80

Wahlpflichtangebote2)

80

80


1 280

1 280



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Informationstechnische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.12
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Gestaltungstechnische Assistenz, Schwerpunkt Mode/Design


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich                                     

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120
(540 FP)
1)

1 120
(540 FP)
1)

Gestaltung/Design- und Kunstgeschichte

160

160

Englisch

40

40

Lernfelder:




Technologische Verfahren erkunden und anwenden

80

80


Marketingstrategien entwickeln, Projekte planen und durchführen

80

80


Objekte fotografisch darstellen und gestalten

80

80


Modeprodukte gestalten

120

120


Modeprodukte fertigen

200

200


Objekte künstlerisch darstellen und gestalten

80

80


Modegrafiken gestalten

120

120


Werbemittel gestalten

80

80

Wahlpflichtangebote2)

80

80


1 280

1 280



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in Werbeagenturen, PR-Agenturen, Druckereien, Verlagen und Handelsunternehmen im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Gestaltungstechnische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.13
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Gestaltungstechnische Assistenz, Schwerpunkt Grafik/Design


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich                                     

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120
(480 FP)
1)

1 120
(480 FP)
1)

Gestaltung/Design- und Kunstgeschichte

160

160

Englisch

40

40

Lernfelder:




Technologische Verfahren erkunden und anwenden

80

80


Marketingstrategien entwickeln, Projekte planen und durchführen

80

80


Objekte digital flächig und räumlich darstellen

120

120


Objekte künstlerisch darstellen und gestalten

240

240


Objekte fotografisch darstellen und gestalten

80

80


Printprodukte gestalten

120

120


Schriftgrafiken gestalten

120

120

Wahlpflichtangebote2)

80

80


1 280

1 280



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in Werbeagenturen, PR-Agenturen, Druckereien, Verlagen und Handelsunternehmen im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Gestaltungstechnische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.14
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Gestaltungstechnische Assistenz, Schwerpunkt Medien/Kommunikation


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich                                      

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120
(480 FP)
1)

1 120
(480 FP)
1)

Gestaltung/Design- und Kunstgeschichte

160

160

Englisch

40

40

Lernfelder:




Technologische Verfahren erkunden und anwenden

80

80


Marketingstrategien entwickeln, Projekte planen und durchführen

80

80


Audiovisuelle Produkte gestalten

160

160


Objekte künstlerisch darstellen und gestalten

80

80


Objekte fotografisch darstellen und gestalten

80

80


Medienprodukte gestalten

200

200


Ausstellungen und Objekte gestalten

160

160

Wahlpflichtangebote2)

80

80


1 280

1 280



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in Werbeagenturen, PR-Agenturen, Druckereien, Verlagen und Handelsunternehmen im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Gestaltungstechnische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.15
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Medientechnische Assistenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder


Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich                                     

160

160

Deutsch

40

40

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 120
(480 FP)
1)

1 120
(480 FP)
1)

Mathematik/Naturwissenschaften

80

80

Englisch

40

40

Lernfelder:




Den Berufsbereich Medientechnik erkunden und präsentieren

80

80


Produktionsabläufe organisieren und Medienprodukte kalkulieren

80

80


Bildtechnische Mess- und Übertragungsverfahren anwenden

80

80


Tontechnische Mess- und Übertragungsverfahren anwenden

80

80


Onlineprodukte konzipieren und realisieren

120

120


Videoprodukte konzipieren und realisieren

200

200


Multimediaprodukte konzipieren und präsentieren

160

160


Einen Eventaufbau konzipieren und realisieren

120

120

Wahlpflichtangebote2)




z. B. 2 D/3 D-Animationen konzipieren und realisieren

80

80



1 280

1 280



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich eine praktische Ausbildung in einschlägigen Betrieben der Audio-/Videotechnik und Veranstaltungstechnik im Umfang von insgesamt vier Wochen (160 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Medientechnische Assistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.16
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Sozialassistenz


a)
Stundentafel



Unterrichtsfächer/Lernfelder

Gesamtstunden


Berufsübergreifender Lernbereich

400


Deutsch

120


Sozialkunde

80


Sport

40


Religion oder Ethik

80


Englisch

80


Berufsbezogener Lernbereich

1 400 (720)1)

1

Berufliche Identität und Perspektiven entwickeln

60 bis 80

2

Lern- und Arbeitstechniken anwenden

40 bis 60

3

Pädagogische und psychologische Prozesse verstehen und berufsorientiert anwenden

240 bis 280

4

Bedürfnisorientierte Unterstützung von Menschen in den Bereichen Gesundheit und Pflege in ausgewählten Lebenssituationen mitgestalten

180 bis 2002)

5

Bedürfnisorientierte Unterstützung von Menschen in den Bereichen Ernährung und Nahrungszubereitung mitgestalten

200 bis 2203)

6

Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsprozesse strukturieren, reflektieren und an diesen mitwirken

260 bis 3004)

7

Musisch-kreative Prozesse gestalten und Medien pädagogisch einsetzen

160 bis 200*)

8

Qualitätssichernde Maßnahmen und konzeptionelle Aufgaben unterstützen

40 bis 60


Praktische Ausbildung

8005)






2 600





*)
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
fachpraktischer Unterricht
2)
Übungsanteil 80 Stunden, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 in Höhe des Übungsanteil ist möglich.
3)
Übungsanteil 120 Stunden, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 in Höhe des Übungsanteil ist möglich.
4)
Übungsanteil 160 Stunden, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 in Höhe des Übungsanteil ist möglich.
5)
Die praktische Ausbildung wird mit einem Gesamtumfang von 800 Stunden durchgeführt, davon in Klasse I 200 Stunden.


b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird eine praktische Ausbildung im Umfang von 800 Stunden in geeigneten Einrichtungen durchgeführt, die von den Lehrkräften der Berufsfachschule Sozialassistenz betreut wird. Für die Betreuung ist für drei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.2.2.17
Zweijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Kinderpflege


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/
Lernfelder

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Berufsübergreifender Lernbereich                                                            

200

200

Deutsch

80

80

Sozialkunde

40

40

Sport

40

40

Religion oder Ethik

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 000
(200 FP)
1)

1 000
(200 FP)
1)

Mathematik

80

80

Englisch

80

80

Lernfelder:




Berufliches Handeln theoretisch und methodisch erklären

100

80


Personen und Situationen wahrnehmen, Verhalten beobachten und erklären

80

80


Bedürfnisse des täglichen Lebens erkennen und ihnen gerecht werden

100

100


Erzieherische Tätigkeiten erleben, unterstützen und reflektieren

140

160


Bewegung initiieren und Gesundheit fördern

80

80


Spiel als Lerntätigkeit gestalten

80

80


Musisch-kreative Tätigkeiten anregen und begleiten

120

120


Sprachentwicklung und Kommunikation fördern

60

60

Wahlpflichtangebote2)

80

80


1 200

1 200



1)
Die in Klammern gesetzten Unterrichtsstunden weisen den Anteil an fachpraktischem Unterricht (FP) aus, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
2)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während der Ausbildung an der Berufsfachschule wird zusätzlich eine praktische Ausbildung von insgesamt acht Wochen (320 Stunden) durchgeführt, die von Lehrkräften der Berufsfachschule Kinderpflege betreut wird. Für die Betreuung ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen. Die praktische Ausbildung ist in zwei Blöcken von je vier Wochen, verteilt auf die Klassen I und II, durchzuführen. Diese zwei Blöcke sind in einer sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Einrichtung des Elementarbereichs in zwei Altersgruppen vorzusehen.





3.2.2.18
Dreijährige Berufsfachschule mit beruflichem Abschluss – Fachrichtung Assistenz für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Hauswirtschaft und Familienpflege


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse III

Berufsübergreifender Lernbereich                                  

160

160

160

Deutsch

40

40

40

Sozialkunde

40

40

40

Sport

40

40

40

Religion oder Ethik

40

40

40

Berufsbezogener Lernbereich

1 040

860

860

Englisch

40

40

40

Mathematik

40

40

40

Sozialpflege

120

120

120

Hauswirtschaftslehre

120

120

140

Pädagogik/Psychologie

120

120

60

Fachpraxis Sozialpflege1) 2)

180

120

160

Fachpraxis Hauswirtschaft1) 2)

200

160

160

Musik/Rhythmik

40

40

40

Kunst/Werken

80

60

60

Rechtskunde

40

-

-

Wahlpflichtangebote3)

60

40

40


1 200

1 020

1 020



1)
fachpraktischer Unterricht
2)
Übungsanteil 400 Stunden, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 in Höhe des Übungsanteils ist möglich.
3)
Die Angebote sind zu benennen und im Zeugnis auszuweisen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 22 Abs. 2 und 3 BbS-VO.




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs wird zusätzlich ein Praktikum in Klasse I im Umfang von vier Wochen und in den Klassen II und III von jeweils acht Wochen (insgesamt 800 Stunden) in geeigneten Einrichtungen durchgeführt, das von Lehrkräften der Berufsfachschule Assistenz für Ernährung und Versorgung betreut wird. Für die Betreuung ist in Klasse I für zwei Schülerinnen oder Schüler und in den Klassen II und III für vier Schülerinnen oder Schüler eine Unterrichtsstunde pro Woche vorzusehen.





3.3


Die schulformspezifischen Vorschriften sowie die Stundentafeln und Ausführungen zur praktischen Ausbildung sind gemäß der folgenden Übersicht gegliedert:





3.3.1
Schulformspezifische Vorschriften




3.3.2
Stundentafeln und praktische Ausbildung




3.3.2.1
Berufsfachschule Altenpflege




3.3.2.2
Berufsfachschule Ergotherapie




3.3.2.3
Berufsfachschule Diätassistenz




3.3.2.4
Berufsfachschule Logopädie




3.3.2.5
Berufsfachschule Masseurin und medizinische Bademeisterin/Masseur und medizinischer Bademeister




3.3.2.6
Berufsfachschule Medizinisch-technische Assistenz




3.3.2.6.1
Berufsfachschule Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz




3.3.2.6.2
Berufsfachschule Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik


3.3.2.7
Berufsfachschule Pharmazeutisch-technische Assistenz




3.3.2.8
Berufsfachschule Physiotherapie




3.3.1
Schulformspezifische Vorschriften




3.3.1.1
Unterricht in Vollzeit- und Teilzeitform


In den Stundentafeln wird die Zahl der zu erteilenden Unterrichtsstunden in den jeweiligen Bildungsgängen grundsätzlich in Vollzeitform angegeben. Soweit dies pädagogisch und schulorganisatorisch möglich ist, kann die Berufsfachschule Altenpflege auch in Teilzeitform geführt werden. Das Landesschulamt entscheidet hierüber auf Antrag.





3.3.1.2
Zusatzangebote zum Erwerb der Fachhochschulreife


Zur Vorbereitung auf die Zusatzprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife können gemäß den Vorgaben des § 9 Abs. 3 BbS-VO Zusatzangebote eingerichtet werden.





3.3.1.3
Verteilung der Unterrichtsstunden


Die in den Stundentafeln der jeweiligen Bildungsgänge ausgewiesene Gesamtsumme der für die einzelnen Fächer oder Lernfelder festgelegten Jahresstunden sind entsprechend den bundesrechtlichen Vorgaben zu realisieren.



3.3.1.4
Allgemeine Regelungen zur praktischen Ausbildung


Für die praktische Ausbildung gelten die Regelungen der Nummern 2.9.1 und 2.9.2.



Soweit Regelungen nach Ausbildungsjahren in einzelnen Bildungsgängen getroffen worden sind, handelt es sich um Empfehlungen. Die praktische Ausbildung insgesamt muss entsprechend den bundesrechtlichen Regelungen gewährleistet sein. Für die Zeit der Praxisausbildung ist die jeweilige Praxiseinrichtung Unterrichtsort. Die Schule sorgt für eine ausreichende Zahl von Praxisstellen in den in den Nummern 3.3.2.2 bis 3.3.2.8 genannten Bildungsgängen und erstellt in Zusammenarbeit mit der Praxiseinrichtung und den Schülerinnen und Schülern einen Ausbildungsplan. Die praktische Ausbildung außerhalb des Landes Sachsen-Anhalt ist in Einzelfällen in angrenzenden Bundesländern im Rahmen des Tagespendelbereiches möglich.



Die Verlängerung der Ausbildung um Fehlzeiten richtet sich nach den bundesrechtlichen Vorschriften.



Nach Abschluss der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler nach bundesrechtlichen Vorgaben eine Bescheinigung der Praxiseinrichtung über die Durchführung der praktischen Ausbildung bei der Schule einzureichen.





3.3.2
Stundentafeln und praktische Ausbildung




3.3.2.1
Berufsfachschule Altenpflege


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer/Handlungsfelder/Lernfelder1)

Jahresstunden2)



Klasse I

Klasse II

Klasse III

Allgemeinbildende Fächer                                                

60

80

60

Deutsch

20

20

20

Englisch

20

20

20

Sozialkunde

20

20

-

Religion oder Ethik

-

20

20

1.

Aufgaben und Konzepte der Altenpflege

400

400

400

1.1

Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

40

20

20

1.2

Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren

40

40

40

1.3

Anleiten, beraten und Gespräche führen

40

20

20

1.4

Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken

40

80

80

1.5

Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen3)

240

240

240

2.

Unterstützung alter Menschen in der Lebensgestaltung

80

100

120

2.1

Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen

20

40

60

2.2

Alte Menschen bei der Lebensraum- und Tagesgestaltung unterstützen

60

60

60

3.

Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischen Handelns

40

60

60

3.1

Institutionelle, rechtliche und qualitätssichernde Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen

40

60

60

4.

Altenpflege als Beruf

80

80

80

4.1

Berufliches Selbstverständnis entwickeln

60

20

20

4.2

Mit schwierigen sozialen Situationen umgehen

-

40

40

4.3

Die eigene Gesundheit erhalten und fördern

20

20

20



660

720

720

5.

Praktische Ausbildung4)



2 500

Theoretischer und fachpraktischer Unterricht4)



2 100

Gesamtstunden



4 600



1)
Im Jahreszeugnis sowie im Abschluss- oder Abgangszeugnis sind die Lernfelder zu benoten.
2)
bei durchschnittlich 20 Wochen Unterricht pro Jahr
3)
Davon 400 Stunden pflegerelevante Grundlagen und 320 Stunden fachpraktischer Unterricht, für den eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich ist.
4)
für den gesamten Bildungsgang




b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst 2 500 Stunden. Während der praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Einrichtung von Lehrkräften der Schule zu betreuen, die in den Lernfeldern unterrichten. Dabei ist für vier Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen.



Die praktische Ausbildung im Bereich der Altenpflege erfolgt in geeigneten Einrichtungen der Praxis nach Maßgabe folgender Zielstellungen:



1.
Kennenlernen des Praxisfeldes unter Berücksichtigung institutioneller und rechtlicher Rahmenbedingungen und fachlicher Konzepte,


2.
Mitarbeiten bei der umfassenden und geplanten Pflege alter Menschen einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei ärztlicher Diagnostik und Therapie unter Anleitung,


3.
Übernehmen selbstständiger Teilaufgaben entsprechend dem Ausbildungsstand in der umfassenden und geplanten Pflege alter Menschen einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei ärztlicher Diagnostik und Therapie unter Aufsicht,


4.
Übernehmen selbstständiger Projektaufgaben, zum Beispiel bei der Tagesgestaltung oder bei der Gestaltung der häuslichen Pflegesituation und


5.
Selbstständig planen, durchführen und reflektieren der Pflege alter Menschen einschließlich Beratung, Begleitung und Betreuung und mitwirken bei der ärztlichen Diagnostik und Therapie unter Aufsicht.


3.3.2.2
Berufsfachschule Ergotherapie


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                                 

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse III

  1.

Englisch

40

12

-

  2.

Sport

40

12

-

  3.

Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde

40

-

102) 3)

  4.

Grundlage der Gesundheitslehre und Hygiene

30

-

-

  5.

Arzneimittellehre

30

-

-

  6.

Krankheitslehre

160

140

422)

  7.

Grundlagen der Arbeitsmedizin

30

-

-

  8.

Biologie/Anatomie/Physiologie

140

40

20

  9.

Erste Hilfe

20

-

-

10.

Psychologie und Pädagogik/Behindertenpädagogik

140

80

402)

11.

Medizinsoziologie und Gerontologie

30

40

18

12.

Prävention und Rehabilitation

40

-

-

13.

Fachsprache und Dokumentation

80

-

-

14.

Grundlagen der Ergotherapie1)

120

28

20

15.

Ergotherapeutische Mittel*) 1)

320

364

20

16.

Ergotherapeutische Behandlungsverfahren*) 1)

200

275

1502)

17.

Adaptierende Verfahren*) 1)

40

-

-

Unterrichtsstunden pro Jahr

1 500

991

320



*)
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
fachpraktischer Unterricht
2)
Unterricht kann im Block erteilt werden.
3)
ist für „Unternehmerische Selbstständigkeit“ zu nutzen




b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst im zweiten Ausbildungsjahr 12,5 und im dritten Ausbildungsjahr 30 Wochen. Eine Verlagerung der praktischen Ausbildung in das erste Ausbildungsjahr bis zu sechs Wochen ist möglich.



Während der praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Praxiseinrichtung von Fachpraxislehrkräften der Berufsfachschule Ergotherapie zu betreuen. Dafür ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen.



Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen einer Vereinbarung in Krankenhäusern oder anderen geeigneten Einrichtungen nach den folgenden Vorgaben:




Bereich

Stunden

  1.

psychosozialer (psychiatrischer und psychosomatischer) Bereich

400

  2.

motorisch-funktioneller, neurophysiologischer oder neuropsychologischer Bereich

800

  3.

arbeitstherapeutischer Bereich

400

  4.

zur Verteilung auf die Bereiche zu Nummern 1 bis 3

100


insgesamt

1 700



In dem unter Nummer 2 genannten Bereich muss sich die praktische Ausbildung mit jeweils 400 Stunden auf den motorisch-funktionellen Teilbereich und auf den neurologischen Teilbereich erstrecken. Dabei soll sich jeweils ein praktischer Einsatz auf die ergotherapeutische Ausbildung mit Kindern oder Jugendlichen, mit Erwachsenen und mit älteren Menschen erstrecken.





3.3.2.3
Berufsfachschule Diätassistenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                               

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse III

1.


Sport

35

25

-

2.


Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde

35

13

-

3.


EDV, Dokumentation und Statistik

35

50

-

4.


Krankenhausbetriebslehre

-

-

25

5.


Fachenglisch

-

50

-

6.


Hygiene und Toxikologie

35

25

-

7.


Biochemie der Ernährung

70

75

-

8.


Ernährungslehre

105

50

-

9.


Lebensmittelkunde und Lebensmittelkonservierung

70

50

75

10.


Anatomie

70

-

-

11.


Physiologie

70

-

-

12.


Allgemeine Krankheitslehre

35

-

-

13.


Spezielle Krankheitslehre und Ernährungsmedizin

70

50

25

14.


Erste Hilfe1)

-

-

25

15.


Diätetik

175

125

200

16.


Übungen zur Diätetik*) 1)

175

125

225

17.


Koch- und Küchentechnik1)

2452)

1502)

-

18.


Ernährungswirtschaft

-

-

50

19.


Organisation des Küchenbetriebes

701) 2)

50

25

20.


Einführung in die Ernährungspsychologie und Ernährungssoziologie

-

25

63

21.


Diät- und Ernährungsberatung1)

-

502)

2002)

Unterrichtsstunden pro Jahr

1 295

913

913



*)
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
fachpraktischer Unterricht
2)
Für den Unterricht sind zur Hälfte praktische Übungsanteile vorzusehen, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.




b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst im ersten Ausbildungsjahr fünf Wochen, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr jeweils 15 Wochen. Während der praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Praxiseinrichtung von Fachpraxislehrkräften der Berufsfachschule Diätassistenz zu betreuen. Dabei ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen.



Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen einer Vereinbarung in Krankenhäusern oder anderen geeigneten Einrichtungen nach den folgenden Vorgaben:




Bereich                                                                                                            

Stunden

a)

Diätetik einschließlich Organisation des Küchenbetriebes

700

b)

Koch- und Küchentechnik einschließlich Hygiene

200

c)

Diät- und Ernährungsberatung

120

d)

zur Verteilung auf die Bereiche zu den Buchstaben a bis c

150

e)

für das Krankenhauspraktikum nach § 1 Abs. 3 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Diätassistentinnen und Diätassistenten vom 1. 8. 1994 (BGBl. I S. 2088), zuletzt geändert durch Artikel 24 des Gesetzes vom 18. 4. 2016 (BGBl. I S. 866, 925)

230


insgesamt

1 400





3.3.2.4
Berufsfachschule Logopädie1)


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                               

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse III

1.


Englisch

40

-

-

2.


Sport

40

-

-

3.


Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde

60

-

-

4.


Anatomie und Physiologie

80

20

-

5.


Pathologie

20

-

-

6.


Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

40

20

-

7.


Pädiatrie und Neuropädiatrie

80

-

-

8.


Kinder- und Jugendpsychiatrie

-

-

40

9.


Neurologie und Psychiatrie

-

60

-

10.


Kieferorthopädie, Kieferchirurgie

-

20

-

11.


Phoniatrie

40

40

40

12.


Aphasiologie

-

40

-

13.


Audiologie und Pädaudiologie

-

60

-

14.


Elektro- und Hörgeräteakustik

-

20

-

15.


Logopädie2) 3)

1604)

2004)

1204)

16.


Phonetik/Linguistik

40

40

-

17.


Psychologie und klinische Psychologie

80

40

-

18.


Soziologie

-

40

-

19.


Pädagogik

60

-

-

20.


Sonderpädagogik

-

-

80

21.


Stimmbildung

604)

404)

-

22.


Sprecherziehung

604)

404)

-

23.


Erste Hilfe2)

20

-

-

Unterrichtsstunden pro Jahr

880

680

280



1)
Die Berufsfachschule Logopädie wird von einer Schule in freier Trägerschaft geführt.
2)
fachpraktischer Unterricht
3)
Es ist eine Gruppenbildung mit jeweils mindestens acht Schülerinnen und Schülern zulässig.
4)
Für den Unterricht sind zur Hälfte praktische Übungsanteile vorzusehen, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.




b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst im ersten Ausbildungsjahr einen Tag pro Woche, im zweiten Ausbildungsjahr zwei Tage pro Woche und im dritten Ausbildungsjahr vier Tage pro Woche, wobei die praktische Ausbildung auch im Block erteilt werden kann.



Die externe praktische Ausbildung in der Praxis der Logopädie, die 18 Wochen nicht überschreiten soll, erfolgt in geeigneten Einrichtungen. Während der externen praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Einrichtung von Fachpraxislehrkräften der Berufsfachschule Logopädie zu betreuen. Dabei ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen. Die interne praktische Ausbildung (Praxis der Logopädie 20 Wochen, Praxis in Zusammenarbeit mit den Angehörigen des therapeutischen Teams drei Wochen) ist als fachpraktischer Unterricht durchzuführen. Dabei ist eine Gruppenbildung mit jeweils mindestens acht Schülerinnen oder Schülern zulässig.



Die praktische Ausbildung gliedert sich nach folgenden Vorgaben:




Bereich                                                                                                               

Stunden

a)

Hospitationen in

340

aa)

Phoniatrie und Logopädie

bb)

anderen fachbezogenen Bereichen, auch Exkursionen (mindestens 100 Stunden)

b)

Praxis der Logopädie

1 520

aa)

Übungen zur Befunderhebung

bb)

Übungen zur Therapieplanung

cc)

Therapie unter fachlicher Aufsicht und Anleitung

c)

Praxis in Zusammenarbeit mit den Angehörigen des therapeutischen Teams auf den Gebieten der

240

aa)

Audiologie und Pädaudiologie

bb)

Psychologie einschließlich Selbsterfahrungstechniken

cc)

Musiktherapie

insgesamt

2 100





3.3.2.5
Berufsfachschule Masseurin und medizinische Bademeisterin/Masseur und medizinischer Bademeister


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

1.


Sport

35

25

2.


Sprache und Schrifttum

35


3.


Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde

35

13

4.


Anatomie

140

100

5.


Physiologie

70

25

6.


Allgemeine Krankheitslehre

35

-

7.


Spezielle Krankheitslehre

1753)

2003)

8.


Hygiene

35

-

9.


Erste Hilfe und Verbandtechnik

351)

-

10.


Angewandte Physik/Biomechanik

20

-

11.


Psychologie/Pädagogik/Soziologie

35

25

12.


Prävention und Rehabilitation

-

25

13.


Bewegungserziehung1)

35

-

14.


Physikalisch-therapeutische Befundtechniken*) 1)

70

-

15.


Klassische Massagetherapie1)

315

-

16.


Reflexzonentherapie1)

-

150

17.


Sonderformen der Massagetherapie1)

-

200

18.


Übungsbehandlung im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren1)

1052)

50

19.


Elektro-, Licht- und Strahlentherapie1)

702)

1002)

20.


Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie1)

1052)

502)

Unterrichtsstunden pro Jahr

1 350

963



*)
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
fachpraktischer Unterricht
2)
Für den Unterricht sind zur Hälfte praktische Übungsanteile vorzusehen, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.
3)
Im Fach Spezielle Krankheitslehre sind die einzelnen Fachgebiete mit folgenden Stundenteilen zu versehen:

a)

Orthopädie/Traumatologie

50

b)

Chirurgie/Traumatologie

60

c)

Innere Medizin/Rheumatologie

60

d)

Pädiatrie

40

e)

Neurologie

50

f)

Psychiatrie

20

g)

Gynäkologie und Geburtshilfe

30

h)

Sonstige:

50


Dermatologie, Geriatrie, Arbeitsmedizin, Sportmedizin           






b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst im ersten Ausbildungsjahr fünf Wochen, im zweiten Ausbildungsjahr 15 Wochen.



Während der praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Einrichtung von Fachpraxislehrkräften der Berufsfachschule Masseurin und medizinische Bademeisterin/Masseur und medizinischer Bademeister zu betreuen. Dabei ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen.



Die praktische Ausbildung erfolgt in geeigneten Einrichtungen nach folgenden Vorgaben:




Bereich                                                                                                               

Stunden

a)

Klassische Massagetherapie


b)

Reflexzonentherapie


c)

Sonderformen der Massagetherapie


d)

Übungsbehandlungen im Rahmen der Massage und anderer physikalisch-therapeutischer Verfahren


e)

Elektro-, Licht- und Strahlentherapie


f)

Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie



insgesamt

800



Die sich an die Berufsfachschule anschließende praktische Tätigkeit in ermächtigten Krankenhäusern und anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen nach § 7 des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes vom 26. 5. 1994 (BGBl. I S. 1084), zuletzt geändert durch Artikel 17d des Gesetzes vom 23. 12. 2016 (BGBl. I S. 3191, 3218), ist in § 1 Abs. 4 bis 6 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister vom 6. 12. 1994 (BGBl. I S. 3770), zuletzt geändert durch Artikel 26 des Gesetzes vom 18. 4. 2016 (BGBl. I S. 886, 930), näher geregelt.





3.3.2.6
Berufsfachschule Medizinisch-technische Assistenz




3.3.2.6.1
Berufsfachschule Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz1)


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                               

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse III

1.


Deutsch

40

-

-

2.


Sport

40

-

-

3.


Fachenglisch

40

-

-

4.


Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde

40

-

-

5.


Mathematik

40

-

-

6.


Biologie und Ökologie

40

-

-

7.


Hygiene

40

-

-

8.


Physik

100

-

-

9.


Statistik

20

-

-

10.


EDV und Dokumentation

40

40

-

11.


Chemie/Biochemie

120

80

-

12.


Anatomie

50

-

-

13.


Physiologie/Pathophysiologie

20

40

-

14.


Krankheitslehre

40

-

-

15.


Erste Hilfe2)

20

-

-

16.


Psychologie

-

40

-

17.


Immunologie

-

80

-

18.


Histologie/Zytologie

1603)

1603)

2003)

19.


Klinische Chemie

2403)

1203)

2403)

20.


Hämatologie

1603)

1603)

2003)

21.


Mikrobiologie

2903)

1203)

1703)

22.


Gerätekunde

40

20

-

Unterrichtsstunden pro Jahr

1 580

860

810



1)
Die Berufsfachschule Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz wird von einer Schule in freier Trägerschaft geführt.
2)
fachpraktischer Unterricht
3)
Für den Unterricht sind zur Hälfte praktische Übungsanteile vorzusehen, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.




b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst im zweiten und dritten Ausbildungsjahr zwei Tage pro Woche. Die praktische Ausbildung kann auch in Blöcken erteilt werden.



Während der praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Einrichtung von Fachpraxislehrkräften der Berufsfachschule Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz zu betreuen. Dafür ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen.



Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen einer Regelung mit einem Krankenhaus oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen nach folgenden Vorgaben:




Bereich                                                                                                             

Stunden

a)

Histologie/Zytologie

100

b)

Klinische Chemie

300

c)

Hämatologie

100

d)

Mikrobiologie

100

e)

zur Verteilung auf die Bereiche zu den Buchstaben a bis d


f)

Krankenhauspraktikum nach § 8 Abs. 3 des Gesetzes über technische Assistenten in der Medizin (MTA-Gesetz) vom 2. 8. 1993 (BGBl. I S. 1402), zuletzt geändert durch Artikel 21 des Gesetzes vom 18. 4. 2016 (BGBl. I S. 886, 918)

230


insgesamt

1 230





3.3.2.6.2
Berufsfachschule Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik1)


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                                    

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse III


1.


Deutsch

40

-

-


2.


Sport

40

-

-


3.


Fachenglisch

40

-

-


4.


Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde

40

-

-


5.


Mathematik

40

-

-


6.


Biologie und Ökologie

40

-

-


7.


Hygiene

40

-

-


8.


Physik

80

40

-


9.


Statistik

20

-

-


10.


EDV und Dokumentation

40

40

-


11.


Anatomie

80

-

-


12.


Physiologie/Pathophysiologie

40

80

-


13.


Allgemeine Krankheitslehre

40

-

-


14.


Arzneimittellehre

-

40

-


15.


Erste Hilfe2)

20

-

-


16.


Psychologie, Pädagogik, Soziologie

80

40

-


17.


Gerätekunde

40

40

-


18.


Spezielle Krankheitslehre

80

120

603)


19.


Neurophysiologische Funktionsdiagnostik





19.1


Neurophysiologische Funktionsdiagnostik (Theorie)

-

40

70


19.2


Neurophysiologische Funktionsdiagnostik
(fachpraktischer Unterricht)

-

1003)

1503)


20.


Audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik





20.1


Audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik (Theorie)

105

-

-


20.2


Audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik
(fachpraktischer Unterricht)

503)

1553)

703)


21.


Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik





21.1


Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik (Theorie)

65

-

-


21.2


Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik
(fachpraktischer Unterricht)

303)

953)

903)


22.


Pneumologische Funktionsdiagnostik





22.1


Pneumologische Funktionsdiagnostik (Theorie)

70

-

-


22.2


Pneumologische Funktionsdiagnostik (fachpraktischer Unterricht)

-

1103)

-

Unterrichtsstunden pro Jahr

1 120

900

440



1)
Die Berufsfachschule Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik wird von einer Schule in freier Trägerschaft geführt.
2)
fachpraktischer Unterricht
3)
Für den Unterricht sind zur Hälfte praktische Übungsanteile vorzusehen, eine Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 ist möglich.




b)
Praktische Ausbildung


Die praktische Ausbildung umfasst im ersten Ausbildungsjahr einen Tag pro Woche, im zweiten Ausbildungsjahr zwei Tage pro Woche und im dritten Ausbildungsjahr dreieinhalb Tage pro Woche. Die praktische Ausbildung kann auch in Blöcken erteilt werden.



Während der praktischen Ausbildung ist jede Schülerin oder jeder Schüler in der Einrichtung von Fachpraxislehrkräften der Berufsfachschule Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik zu betreuen. Dabei ist für zwei Schülerinnen oder Schüler eine Stunde pro Woche vorzusehen.



Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen einer Regelung mit einem Krankenhaus oder anderen geeigneten medizinischen Einrichtungen nach folgenden Vorgaben:




Bereich                                                                                         

Stunden

a)

Neurophysiologische Funktionsdiagnostik

500

b)

Audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik

500

c)

Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik

350

d)

Pneumologische Funktionsdiagnostik

150

e)

zur Verteilung auf die Bereiche zu den Buchstaben a bis d

300

f)

Krankenhauspraktikum nach § 8 Abs. 3 MTA-Gesetz

230


insgesamt

2 030





3.3.2.7
Berufsfachschule Pharmazeutisch-technische Assistenz


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                                        

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

1.


Deutsch/Kommunikation

40

40

2.


Sozialkunde

40

40

3.


Sport

20

20

4.


Englisch (fachbezogen)

40

40

5.


Mathematik (fachbezogen)1)

80

60

6.


Arzneimittelkunde

160

120

7.


Allgemeine und pharmazeutische Chemie

120

80

8.


Galenik

80

60

9.


Botanik und Drogenkunde

60

40

10.


Gefahrstoff-, Pflanzenschutz- und Umweltschutzkunde

40

40

11.


Medizinproduktekunde

20

40

12.


Ernährungskunde und Diätetik

-

40

13.


Körperpflegekunde

-

40

14.


Pharmazeutische Gesetzeskunde und Berufskunde

40

40

15.


Chemisch-pharmazeutische Übungen*) 1) 2)

260

240

16.


Übungen zur Drogenkunde*) 2)

40

80

17.


Galenische Übungen*) 2)

240

260

18.


Apothekenpraxis einschließlich EDV*) 2)

40

80


Unterrichtsstunden pro Jahr

1 320

1 360



*)
Klassenteilung gemäß Nummer 2.8 möglich
1)
integriert Inhalte des Faches Physikalische Gerätekunde
2)
fachpraktischer Unterricht




b)
Praktische Ausbildung


Während des Bildungsgangs ist ein Praktikum im Umfang von insgesamt vier Wochen außerhalb der schulischen Ausbildung in der Apotheke unter der Aufsicht einer Apothekerin oder eines Apothekers durchzuführen. Es kann in Blöcken von mindestens fünf Tagen durchgeführt werden und soll den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Betriebsabläufe einer Apotheke und in die pharmazeutischen Tätigkeiten vermitteln. Über die regelmäßige Teilnahme an dem Praktikum ist eine Bescheinigung auszustellen.



Nach dem Bestehen des ersten Prüfungsabschnittes am Ende der zweijährigen Ausbildung ist eine praktische Ausbildung von sechs Monaten in der Apotheke abzuleisten. Die praktische Ausbildung erstreckt sich auf folgende Lerngebiete:



1.
Rechtsvorschriften über den Apothekenbetrieb sowie über den Verkehr mit Arzneimitteln, Betäubungsmitteln und Gefahrstoffen, soweit sie die Tätigkeit der pharmazeutisch-technischen Assistentin oder des pharmazeutisch-technischen Assistenten berühren,


2.
Fertigarzneimittel, deren Anwendungsgebiete sowie ordnungsgemäße Lagerung,


3.
Gefahren bei der Anwendung von Arzneimitteln,


4.
Merkmale eines Arzneimittelmissbrauchs und einer Arzneimittelabhängigkeit,


5.
Notfallarzneimittel nach § 15 Abs. 1 Satz 2 Nrn. 1 bis 12 und § 15 Abs. 2 der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. 9. 1995 (BGBl. I S. 1195), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 2. 7. 2018 (BGBl. I S. 1080, 1081),


6.
Prüfung von Arzneimitteln, Arzneistoffen und Hilfsstoffen in der Apotheke,


7.
Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke,


8.
Ausführung ärztlicher Verschreibungen,


9.
Beschaffung von Informationen über Arzneimittel und apothekenübliche Waren unter Nutzung wissenschaftlicher und sonstiger Nachschlagewerke einschließlich EDV-gestützter Arzneimittelinformationssysteme,


10.
Berechnung der Preise von Fertigarzneimitteln, Teilmengen eines Fertigarzneimittels, Rezepturarzneimitteln sowie apothekenüblichen Medizinprodukten,


11.
Informationen bei der Abgabe von Arzneimitteln, insbesondere über die Anwendung und die ordnungsgemäße Aufbewahrung sowie Gefahrenhinweise,


12.
Aufzeichnungen nach § 22 ApBetrO,


13.
Apothekenübliche Waren, insbesondere diätetische Lebensmittel, Mittel der Säuglings- und Kinderernährung, Mittel und Gegenstände der Körperpflege, Verbandstoffe und andere apothekenübliche Medizinprodukte sowie die Beratung zur sachgerechten Anwendung dieser Waren,


14.
Umweltgerechte Entsorgung von Arzneimitteln, Chemikalien, Medizinprodukten und Verpackungen sowie rationelle Energie- und Materialverwendung.


Die Leiterin oder der Leiter der Apotheke hat für eine ordnungsgemäße praktische Ausbildung der Schülerin oder des Schülers zu sorgen. Einer in der Apotheke tätigen Apothekerin oder einem in der Apotheke tätigen Apotheker soll nicht mehr als eine Schülerin oder ein Schüler zur praktischen Ausbildung zugewiesen werden. Sie darf nur Tätigkeiten umfassen, die die Ausbildung fördern. Die erworbenen pharmazeutischen Kenntnisse sollen vertieft und praktisch angewendet werden.



Während der praktischen Ausbildung hat die Schülerin oder der Schüler die Herstellung und Prüfung von je vier Arzneimitteln in einem Tagebuch zu beschreiben und zu zwei weiteren Gebieten der praktischen Ausbildung schriftliche Arbeiten zu fertigen. Über die praktische Ausbildung erhält die Schülerin oder der Schüler eine Bescheinigung. Die Bescheinigung über die Ableistung der praktischen Ausbildung und das Tagebuch sind zum zweiten Abschnitt der Prüfung durch die Schülerin oder den Schüler in der Schule vorzulegen.





3.3.2.8
Berufsfachschule Physiotherapie


a)
Stundentafel


Unterrichtsfächer                                                               

Jahresstunden

Klasse I

Klasse II

Klasse III

1.


Fremdsprache

40

-

-

2.


Sprache und Schrifttum

40

-

-

3.


Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde

40

-

-

4.


Anatomie

120

120

-

5.


Physiologie

80

72

-

6.


Allgemeine Krankheitslehre

40

-

-

7.


Spezielle Krankheitslehre

603)

1683)

1443)

8.


Hygiene

40

-

-

9.


Erste Hilfe und Verbandtechnik1)

40

-

-

10.


Angewandte Physik und Biomechanik

-

48

-

11.


Psychologie/Pädagogik/Soziologie

40

24

-

12.


Prävention und Rehabilitation

-

24

-

13.


Trainingslehre

40

-

-

14.


Bewegungslehre

40

24

-

15.


Bewegungserziehung1)

120

-

-

16.


Physiotherapeutische Befund- und Untersuchungstechniken1)

80

24

-

17.


Krankengymnastische Behandlungstechniken1)

340

144

48

18.


Methodische Anwendung der Physiotherapie in den medizinischen Fachgebieten1)

80

216

416



a)

Innere Medizin






b)

Chirurgie/Traumatologie






c)

Orthopädie/Traumatologie






d)

Gynäkologie und Geburtshilfe






e)

Neurologie/Neurochirurgie






f)

Psychiatrie






g)

Pädiatrie






h)

Geriatrie






i)

Rheumatologie






j)

Arbeitsmedizin






k)

Sportmedizin






l)

Sonstige