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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Inneres und Sport
Aktenzeichen:21.21-12251-150567
Erlassdatum:15.06.2018
Fassung vom:15.06.2018
Gültig ab:01.07.2018
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:217
 

Zum Hauptdokument : Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an Schwerpunktberatungsstellen zur Vermeidung und Bekämpfung der Glücksspielsucht in Sachsen-Anhalt



Anlage



(zu Nummer 2.4 Abs. 2, Nummer 7.3 Abs. 1)



Übersicht der Förderziele und ihrer Gewichtung im Hinblick auf eine Beurteilung
der Wirtschaftlichkeit der Maßnahme und eine spätere Erfolgskontrolle



Die nachstehende Übersicht beinhaltet die Ziele der Fördermaßnahme gemäß Nummer 2 der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an Schwerpunktberatungsstellen zur Vermeidung und Bekämpfung der Glücksspielsucht in Sachsen-Anhalt und legt ihre Gewichtung im Hinblick auf die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Fördermaßnahme sowie die spätere Erfolgskontrolle fest.



Förderziel mit Gewichtung

Indikator

Soll

Ist

Erreichter Prozentsatz

Oberziel

Bewältigung der Suchtproblematik bei Personen mit einem problematischen oder pathologischen Glücksspielverhalten durch Vorhalten eines spezifischen ambulanten Beratungs- und Hilfeleistungsangebots

Gewichtung: 100 v. H.






Unterziel 1

Sensibilisierung und Information der Öffentlichkeit über die Gefahren des Glücksspielens, um dem Nachwachsen dieser Klientengruppe entgegenzuwirken

Gewichtung: 15 v. H.

Verbreitung des Wissens in der Öffentlichkeit über das vorgehaltene spezifische ambulante Beratungs- und Hilfeleistungsangebot. (15 v. H.)

Art und Weise der Öffentlichkeitsarbeit zum spezifischen Beratungs- und Hilfeleistungsangebot




Unterziel 2

Schaffung der Möglichkeit, Betroffene zur Verhaltensänderung und hin zu einem künftig abstinenten Glücksspielverhalten zu lenken

Gewichtung: 85 v. H.

Teilziel 2.1





Einsatz von für die Suchtkrankenhilfe hinreichend qualifizierten Beraterinnen und Beratern (15 v. H.).

Art der Qualifikation der tätigen Beraterinnen und Berater

Teilziel 2.2





beraterische Unterstützung und Information der Betroffenen – an zwei Wochentagen auch in der Zeit nach 16 Uhr bis 18 Uhr – in einem prozesshaften Verfahrensgang von ersten motivierenden Gesprächen, über das Einüben alternativer Verhaltensweisen zum Glücksspielen bis hin zur

Anzahl der Beratungskontakte (20 v. H.)

Anzahl der Beratungskontakte an den Wochentagen mit Beratungszeit nach 16 Uhr bis 18 Uhr (5 v. H.)




lediglich geringe Anzahl von vorzeitigen Beratungsabbrüchen (5 v. H.)




Nachsorge zwecks Rückfallprävention und – soweit erforderlich – zwischengeschalteter Vermittlung in ambulante oder stationäre Einrichtungen der Rehabilitation und in Selbsthilfegruppen (60 v. H.)

Anzahl von Betroffenen, die in ambulante oder stationäre Einrichtungen der Rehabilitation und in Selbsthilfegruppen vermittelt wurden (10 v. H.)




Anzahl von Betroffenen, bei denen eine Verhaltensänderung oder Abstinenz erreicht werden konnte (10 v. H.)




Anzahl von Betroffenen, deren Lebenssituation (z. B. Arbeit, Schulden) sich (10 v. H.)




positiv verändert hat (8 v. H.)




negativ verändert hat (0 v. H.)




unverändert blieb (2 v. H.)




Teilziel 2.3





Vernetzung mit anderen Beratungsangeboten, insbesondere mit den integrierten Beratungsstellen, die nach dem Familien- und Beratungsstellenfördergesetz Sachsen-Anhalt gefördert werden und der Selbsthilfe (10 v. H.)

Anzahl und Art der Verbindung zu anderen Beratungsangeboten und jeweilige Häufigkeit der Kontakte zu den einzelnen anderen Beratungsangeboten



 


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