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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Aktenzeichen:51.2-60120/8.3
Erlassdatum:22.07.2015
Fassung vom:26.09.2017
Gültig ab:18.08.2017
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:780
 

Zum Hauptdokument : Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Agrarinvestitionsförderungsprogramms (AFP-Richtlinie)



Anlage 3

(zu Nummer 2.1 Abs. 4)





Besondere Anforderungen in den Bereichen
Verbraucher-, Umwelt und Klimaschutz





Die nachfolgende Aufzählung der Positionen, mit denen die landwirtschaftlichen Unternehmen die besonderen Anforderungen in den Bereichen Verbraucherschutz, Umwelt- und Klimaschutz erfüllen können, sind nur als mögliche Beispiele zu werten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Erfüllung der Anforderungen kann auch durch andere betriebsindividuelle Maßnahmen belegt werden, die hier nicht aufgeführt wurden.





Anforderung

im landwirtschaftlichen Unternehmen erfüllt durch:

Verbraucherschutz

Anwendung eines Zertifizierungssystems, beispielsweise

a)

BQM (Basis-Qualitätsmanagementsystem),

b)

QM (Qualitätsmanagement Milch),

c)

HACCP14-Konzept (Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte)

d)

DIN15 EN ISO 9000 ff (Qualitätsmanagement)

Umweltschutz und Klimaschutz

Die besonderen Anforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes sind in geeigneter Weise, insbesondere durch eine Verbesserung der Effizienz des Ressourceneinsatzes (z. B. von Wasser oder Energie) oder durch eine Verringerung der Stoffausträge oder der Emissionen nachzuweisen, beispielsweise:

a)

ökologische Erzeugung gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007,

b)

verlustarme und wassersparende Bewässerungsverfahren,

c)

Einbau energieeffizienter Gebäudetechnik, die über einen (kostengünstigeren, ineffizienteren) Basisstandard hinausgeht und nachweisbare Wirkungen auf eine Verbesserung der Energieeffizienz für den Gesamtbetrieb hat (z. B. Beleuchtung, Kühlung, Heizung, Elektromotoren)

d)

Nutzung von Solarthermie oder Erdwärme, Biogas oder nachwachsenden Festbrennstoffen aus der Land- und Forstwirtschaft oder Wärmerückgewinnungsanlagen,

e)

Verringerung der Lärmbelastung,

f)

Einsatz von Abluftreinigungsanlagen in der Tierhaltung,

g)

Nutzung von Abwärme,

h)

Einsatz effizienter Kühltechnik,

i)

emissionsarme Ausbringung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln,

j)

Güllelagerkapazität von mindestens neun Monaten

k)

Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001



 


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