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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Aktenzeichen:36-44800
Erlassdatum:08.08.2017
Fassung vom:08.08.2017
Gültig ab:05.09.2017
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:707
Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von innovativen Maßnahmen des Klimaschutzes, der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie der Luftreinhaltung und Lärmminderung (Richtlinie Klima II) - Anlage 2: Anforderungen an die Eignung von Beratern und Beraterinnen

Zum Hauptdokument : Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von innovativen Maßnahmen des Klimaschutzes, der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie der Luftreinhaltung und Lärmminderung (Richtlinie Klima II)



Anlage 2
(zu Nummer 4.10)



Anforderungen an die Eignung von
Beratern und Beraterinnen



Der Nachweis der fachlichen Eignung (§ 7 Abs. 2 Satz 2 des Mittelstandsförderungsgesetzes vom 27. 6. 2001, GVBl. LSA S. 230, zuletzt geändert durch § 24 des Gesetzes vom 19. 11. 2012, GVBl. LSA S. 536, 541) gilt als erbracht, wenn folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:



1. Nachweis von Fachkenntnissen und Erfahrungen zur Erbringung der Innovationsberatungs- und Hilfsdienste



1.1 Es ist nachzuweisen:



a)
fachspezifischer Hochschulabschluss und


b)
praktische Tätigkeit des Beraters oder der Beraterin von mindestens drei Jahren auf dem Beratungsgebiet.


1.2 Kann der fachspezifische Hochschulabschluss nicht vorgelegt werden, so ist neben dem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss eine



a)
Qualifizierungsmaßnahme auf dem Beratungsgebiet im Umfang von mindestens 150 Unterrichtsstunden einschließlich Erfolgskontrolle und


b)
fünfjährige Beratungstätigkeit auf dem Beratungsgebiet


nachzuweisen.



1.3 Die zuständige Stelle prüft das Vorliegen der Voraussetzungen abschließend. In einem Gespräch mit mindestens drei Fachleuten ist die Präsenz der nachgewiesenen formalen Qualifikation zu belegen.



2. Erfolgsgewähr, Neutralität



2.1 Der Berater oder die Beraterin darf kein Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne von Artikel 2 Nr. 18 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 sein; es dürfen nicht die Voraussetzungen für die Beantragung eines Insolvenzverfahrens vorliegen. Hierüber ist eine schriftliche Erklärung abzugeben.



Der Nachweis der Vollerwerbsexistenz ist zu erbringen oder die Genehmigung zur Nebentätigkeit beizubringen.



2.2 Aus vorangegangenen Ereignissen oder Ergebnissen im Zusammenhang mit Tätigkeiten bei landesgeförderten Beratungen dürfen keine berechtigten Zweifel hinsichtlich Zuverlässigkeit oder Eignung des Beraters oder der Beraterin bestehen.



2.3 Eine Nichtanerkennung für dieses Programm erfolgt, wenn aus der Branche des Beraters oder der Beraterin ein eigenes Verkaufs- oder nachfolgendes Auftragsinteresse außerhalb des Beratungsbereiches abzuleiten ist.



2.4 Das beratene Unternehmen, der Berater oder die Beraterin sowie die Projektträger dürfen nicht gesellschaftsrechtlich oder personell miteinander verbunden sein.

 


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