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Amtliche Abkürzung:APVOgumtechVD
Fassung vom:24.03.2011
Gültig ab:01.04.2011
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:2030.61
Verordnung
über die Ausbildung und Prüfung
für die Laufbahn des gehobenen umwelttechnischen
Verwaltungsdienstes
(APVOgumtechVD)
Vom 19. Oktober 2004

§ 8
Organisation

(1) Ausbildungsbehörden sind

1.

für die Anwärterinnen und Anwärter in der Landesverwaltung das Landesverwaltungsamt,

2.

für die Anwärterinnen und Anwärter in der Kommunalverwaltung die Landkreise oder kreisfreien Städte, wenn dort mindestens ein Beamter oder eine Beamtin des höheren technischen Verwaltungsdienstes, Schwerpunkt Bauingenieurwesen Wasserwirtschaft/Umwelttechnik/Umweltschutz oder des gehobenen umwelttechnischen Verwaltungsdienstes der Fachrichtung Wasserwirtschaft oder Abfallwirtschaft/Bodenschutz/Immissionsschutz beschäftigt ist, sonst das Landesverwaltungsamt.

(2) Ausbildungsstellen sind

1.

das Landesverwaltungsamt,

2.

die Landkreise und kreisfreien Städte,

3.

das Landesamt für Umweltschutz,

4.

der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft,

5.

die Landesanstalt für Altlastenfreistellung,

6.

das Wasser- und Schifffahrtsamt oder Wasserstraßenneubauamt sowie

7.

Gewerbeaufsichtsbehörden.

(3) Die Ausbildungsbehörde bestellt eine Beamtin oder einen Beamten des höheren oder gehobenen Dienstes zur Ausbildungsleiterin oder zum Ausbildungsleiter. Diese oder dieser lenkt und überwacht die gesamte Ausbildung und hat insbesondere die Befähigungsberichte auszuwerten und den Ausbildungsnachweis zu führen. Stehen keine geeigneten Laufbahnbeamtinnen oder -beamte zur Verfügung, kann ein geeigneter Beschäftigter oder eine geeignete Beschäftigte der vergleichbaren Laufbahn bestellt werden.

(4) Die Leiterin oder der Leiter der Ausbildungsstelle sorgt für die ordnungsgemäße praktische Ausbildung. Ihr oder ihm obliegt in Abstimmung mit der Ausbildungsleitung insbesondere,

1.

die praktische Ausbildung zu gestalten,

2.

die Teilnahme der Anwärterin oder des Anwärters an den Ausbildungslehrgängen zu gewährleisten,

3.

individuelle Ausbildungspläne aufzustellen,

4.

geeignete Ausbilderinnen und Ausbilder zu bestimmen, die die erforderlichen Fachkenntnisse besitzen und sich auf dem Gebiet der Berufs- und Arbeitspädagogik laufend fortbilden,

5.

den ordnungsgemäßen Ausbildungsablauf zu sichern und

6.

die Befähigungs- und Tätigkeitsberichte nach § 12 Abs. 3 und 4 zu erstellen.

(5) Der Ausbilderin oder dem Ausbilder obliegt es insbesondere,

1.

den ihr oder ihm zugewiesenen Anwärterinnen und Anwärtern Aufgaben entsprechend den Zielen des Ausbildungsplans zu stellen und sie bei deren Lösung zu unterstützen,

2.

sie praktisch auszubilden,

3.

die Beschäftigungsnachweise der Anwärterinnen und Anwärter zu prüfen und

4.

am Ende des jeweiligen Ausbildungsabschnitts einen Befähigungs- oder Tätigkeitsbericht zu erstellen.

(6) Die Ausbildungsstelle ist verpflichtet, der Einstellungsbehörde über die Ausbildungsleitung unverzüglich zu berichten, wenn Mängel in der Ausbildung auftreten.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=VwumtDAPrV+ST+%C2%A7+8&psml=bssahprod.psml&max=true


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