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Amtliche Abkürzung:LVO-Lehramt
Fassung vom:21.05.2019
Gültig ab:30.05.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:2030.89
Verordnung über den Vorbereitungsdienst und die Laufbahnprüfung
für ein Lehramt im Land Sachsen-Anhalt
(LVO-Lehramt)
Vom 13. Juli 2011

§ 3
Einstellungsvoraussetzungen, Einstellung

(1) Das für Lehrerausbildung zuständige Ministerium gibt die Einstellungstermine bekannt.

(2) In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer:

1.

die Erste Staatsprüfung oder einen Abschluss „Master of Education“ für das jeweilige Lehramt in Sachsen-Anhalt oder eine als gleichwertig anerkannte Prüfung mit einer zulässigen Fächerverbindung bestanden hat und

2.

über die erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse verfügt, die im Fall der Herkunft aus einem anderen als dem deutschsprachigen Raum nachzuweisen und durch ein Zertifikat zu belegen sind, das dem Niveau C 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (Empfehlungen des Ministerkomitees des Europarates an die Mitgliedstaaten Nr. R (98) 6 vom 17. März 1998 zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen - GER) entspricht.

Über die Gleichwertigkeit der Prüfung nach Satz 1 Nr. 1 entscheidet das für Lehrerausbildung zuständige Ministerium oder eine von ihm beauftragte Schulbehörde.

(3) Ein in einem anderen Land bestandener lehramtsbezogener Hochschulabschluss berechtigt in Sachsen-Anhalt zum Zugang zum Vorbereitungsdienst für ein Lehramt, sofern

1.

er in diesem Land den unmittelbaren Zugang zum Vorbereitungsdienst ermöglicht,

2.

eine Ausbildung nachgewiesen wird, die nach Inhalt und Umfang den Vorgaben der Kultusministerkonferenz für das jeweilige Lehramt entspricht und

3.

die Ausbildung in den Fächern und Lehrämtern im Vorbereitungsdienst in Sachsen-Anhalt vorgesehen ist.

(4) Stehen für ein bestimmtes Fach oder eine bestimmte Fachrichtung nicht genügend Bewerber mit einer Lehramtsbefähigung zur Verfügung, kann der Vorbereitungsdienst von bereits im Schuldienst Beschäftigten, die die Voraussetzungen gemäß § 30 Abs. 5a des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt erfüllen, in berufsbegleitender Form absolviert werden.

(5) Ausbildungsplätze, die nicht gemäß der Absätze 2, 3 und 4 besetzt sind, können, sofern es zur Deckung des Lehrkräftebedarfs erforderlich ist, für Bewerber, die die Voraussetzungen gemäß § 30 Abs. 5b des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt erfüllen, zur Verfügung gestellt werden. Dabei müssen sich aus dem Abschluss neben einem ersten Fach oder einer Fachrichtung ein zweites Fach oder eine zweite Fachrichtung ableiten lassen. Eine Ableitung ist möglich, wenn die Inhalte des absolvierten Studiums mit den fachwissenschaftlichen Inhalten des entsprechenden Faches im Lehramtsstudium vergleichbar sind.

(6) Für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ist darüber hinaus eine auf die berufliche Fachrichtung bezogene einjährige fachpraktische Tätigkeit nachzuweisen.

(7) Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst ist zu versagen, wenn:

1.

dieser bereits abgeleistet und die Laufbahnprüfung für das bisher ausgebildete Lehramt in Sachsen-Anhalt oder einem anderen Land endgültig nicht bestanden wurde oder

2.

die Wiedereinstellung nach einer früheren Entlassung aus dem Vorbereitungsdienst in Sachsen-Anhalt oder einem anderen Land beantragt wird, es sei denn, dass die Beendigung des Vorbereitungsdienstes aus schwerwiegenden persönlichen Gründen auf eigenen Antrag erfolgte. Schwerwiegende persönliche Gründe sind insbesondere längere schwere Erkrankung, Kindererziehung, Familienzusammenführung, alleinige Verantwortung für einen ärztlich anerkannten Pflegefall; ausbildungsfachliche Gründe sind keine schwerwiegenden persönlichen Gründe.


 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=LehrLbVDV+ST+%C2%A7+3&psml=bssahprod.psml&max=true


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