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Amtliche Abkürzung:FischPrüfO
Fassung vom:25.07.2018
Gültig ab:08.08.2018
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:793.4
Fischerprüfungsordnung
(FischPrüfO)
Vom 14. November 1994

§ 2
Prüfungsausschuß

(1) Bei den Prüfungsbehörden ist ein Prüfungsausschuß zur Abnahme der Fischerprüfung zu bilden. Liegen einer Prüfungsbehörde bis vier Wochen vor Prüfungsbeginn weniger als 15 Anmeldungen vor, ist sie berechtigt, im Einvernehmen mit einer anderen Fischereibehörde des Landes Sachsen-Anhalt auch für die bei ihr gemeldeten Kandidaten die Prüfung dort vornehmen zu lassen.

(2) Der Prüfungsausschuß besteht aus mindestens drei Mitgliedern:

1.

dem Fischereiberater/der Fischereiberaterin (Vorsitz),

2.

mindestens zwei fischereipachtfähigen Personen als Beisitzer, von denen eine ein Vertreter des Landesfischereiverbandes oder seiner angeschlossenen Verbände oder deren Vereine sein soll.

(3) Für jedes Mitglied ist ein Stellvertreter zu berufen. Die Berufung des einen Mitgliedes nach Absatz 2 Nr. 2 und dessen Stellvertreter erfolgt auf Vorschlag der im Landesfischereiverband organisierten Verbände.

(3a) Beisitzer sind in so ausreichender Anzahl zu berufen, dass die Prüfung ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.

(4) Wenn die Zahl der Prüflinge es erfordert, können für eine Prüfung mehrere Unterausschüsse gebildet werden. Für die Beisitzer gilt Absatz 2 Nr. 2 und Absatz 3 entsprechend.

(5) Der Prüfungsausschuß wird für die Dauer der Amtszeit des Fischereiberaters (§ 50 Abs. 2 des Fischereigesetzes) durch die Prüfungsbehörde berufen. Eine erneute Berufung ist zulässig.

(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses nach Absatz 2 sind ehrenamtlich tätig. Auf sie findet § 1 Abs. 1 Satz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Sachsen-Anhalt, in Verbindung mit den §§ 81 bis 84, 86 und 87 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Anwendung.

(7) Für die Teilnahme an einer Fischerprüfung erhalten die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Prüfungsausschusses von der Prüfungsbehörde eine Vergütung in Höhe von 15 Euro pro Stunde mindestens jedoch 50 Euro pro Prüfungstag sowie Ersatz der tatsächlich anfallenden Fahrtkosten. Diese sind entsprechend den Vorschriften des Bundesreisekostengesetzes vom 26. Mai 2005 (BGBl. I S. 1418), in der jeweils geltenden Fassung, abzurechnen; für die Wegstreckenentschädigung ist dessen § 5 Abs. 2 anzuwenden. Mit der Vergütung sind Vor- und Nacharbeiten mit abgegolten.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=FischPrO+ST+%C2%A7+2&psml=bssahprod.psml&max=true


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