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juris-Abkürzung:ABSchulAufnV ST 2014
Fassung vom:06.02.2019
Gültig ab:16.02.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:2231.131
Verordnung
zur Bildung von Anfangsklassen und zur Aufnahme an allgemeinbildenden Schulen
Vom 19. März 2014

§ 2
Ausnahmen von Mindestjahrgangsstärken

(1) Wenn besondere Gründe vorliegen, kann dem Schulträger bei Unterschreiten der Mindestjahrgangsstärke auf Antrag vom Landesschulamt für die jeweilige Schule eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.

(2) Bei der Prüfung auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung werden insbesondere die Schülerzahlen der Anfangsklassen, die Schülerzahl der Schule, die gesicherte Entwicklung der Schülerzahl der Schule in den folgenden Jahren und die Möglichkeit der Beschulung an einer anderen Schule herangezogen. Bei Grundschulen wird eine Ausnahme gewährt, wenn die Schule im Schuljahr, für das die Ausnahmegenehmigung für die Anfangsklasse beantragt wurde, die erforderliche Größe der Schule gemäß den Festlegungen der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung 2014 für Grundschulen erreicht.

(2a) Wird an einem Hauptstandort oder an einem Teilstandort eines Grundschulverbunds gemäß § 4 Abs. 7 des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt die Mindestjahrgangsstärke zur Bildung einer Anfangsklasse unterschritten, kann die Schulbehörde im Einzelfall auf Antrag des Schulträgers diese Unterschreitung zulassen, wenn in den Folgejahren nicht erneut mit einer Unterschreitung gerechnet werden muss. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Mindestschülerzahlen von 80 am Hauptstandort und von 40 am Teilstandort nicht unterschritten werden.

(2b) Wird die Mindestjahrgangsstärke am Hauptstandort nicht erreicht, findet am Teilstandort keine Schüleraufnahme statt.

(3) Wird an einer Schule keine Anfangsklasse gebildet, fordert das Landesschulamt den zuständigen Schulträger auf, die betroffenen Schülerinnen und Schüler einer anderen Schule derselben Schulform zuzuweisen. Die Schulträger haben innerhalb einer vom Landesschulamt zu setzenden Frist entsprechende Vorschläge zu unterbreiten, die mit dem Träger der Schulentwicklungsplanung und der Schülerbeförderung abgestimmt sind. Satz 1 gilt nicht für Gesamtschulen, wenn der Schulträger in seinem Gebiet nur eine Gesamtschule vorhält.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=ABSchulAufnV+ST+%C2%A7+2&psml=bssahprod.psml&max=true


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