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juris-Abkürzung:ABSchulAufnV ST 2014
Fassung vom:06.02.2019
Gültig ab:16.02.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Sachsen-Anhalt
Gliederungs-Nr:2231.131
Verordnung
zur Bildung von Anfangsklassen und zur Aufnahme an allgemeinbildenden Schulen
Vom 19. März 2014

§ 1
Mindestjahrgangsstärken

(1) Die Bildung von Anfangsklassen (Einschulung und 5. Schuljahrgang) ist gemäß § 13 Abs. 2 Satz 1 des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt nur zulässig, wenn an der jeweiligen Schule durch die zum betreffenden Schuljahr neu aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler die erforderliche Mindestjahrgangsstärke erreicht wird.

(2) Als Mindestjahrgangsstärken werden folgende Schülerzahlen festgelegt:

1.

für Grundschulen

a)

15,

b)

bis zum Schuljahr 2016/2017 13 an Standorten in dünnbesiedelten Regionen, ab dem Schuljahr 2017/2018 weiterhin 13 an den gemäß § 4 Abs. 2 Satz 2 der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung 2014 bestätigten Grundschulen,

c)

20 in den Oberzentren Landeshauptstadt Magdeburg, Stadt Halle (Saale) und Stadt Dessau-Roßlau,

1a.

für Grundschulverbünde gemäß § 4 Abs. 7 des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt

a)

für den Hauptstandort

20,

b)

für den Teilstandort

10,

2.

für Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen

a)

40 an Mehrfachstandorten,

dabei ist an Mehrfachstandorten mit bis zu vier Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen an einer dieser Schulen und an Standorten mit fünf und mehr Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen an zwei dieser Schulen eine Mindestjahrgangsstärke gemäß Buchstabe b zulässig,

b)

20 an Einzelstandorten,

sofern die Mindestschülerzahl der Schule von 180 nicht unterschritten wird und

c)

20 an Einzelstandorten von Sekundarschulen in dünnbesiedelten Regionen,

im Ausnahmefall 15, sofern die Mindestschülerzahl von 120 nicht unterschritten wird,

3.

75 an Gymnasien,

50 an gemäß § 4 Abs. 4 der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung 2014 genehmigten Gymnasien und

4.

100 an Gesamtschulen.

Welche Regionen in diesem Zusammenhang in Satz 1 Nummern 1 und 2 als dünn besiedelte Regionen zu betrachten sind, ist in § 4 Abs. 3 Nr. 3 Satz 1 und 2 der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung 2014 geregelt.

(3) Maßgeblich ist die Zahl der Anmeldungen am Stichtag, der im Zeitplan der Durchführung der Aufnahme an den Schulen durch die oberste Schulbehörde im Schulverwaltungsblatt für das Land Sachsen-Anhalt bekannt gemacht wird.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=ABSchulAufnV+ST+%C2%A7+1&psml=bssahprod.psml&max=true


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