Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Trefferliste

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument rtf Dokument Ansicht maximierenStandardansicht wiederherstellen
Kurztext
Langtext
Gericht:Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt 3. Senat
Entscheidungsdatum:24.11.2015
Aktenzeichen:3 L 386/14
ECLI:ECLI:DE:OVGST:2015:1124.3L386.14.0A
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 2 Nr 1 TierSchG, § 2 Nr 2 TierSchG, § 16a Abs 1 TierSchG, § 24 Abs 4 Nr 1 TierSchNutztV, § 24 Abs 4 Nr 2 TierSchNutztV

Breite von Kastenständen in der Schweinehaltung

Leitsatz

1. Aus § 24 Abs. 4 Nr. 2 TierSchNutztV ergibt sich zwingend, dass den in einem Kastenstand gehaltenen (Jung)Sauen die Möglichkeit eröffnet sein muss, jederzeit in dem Kastenstand eine Liegeposition in beiden Seitenlagen einzunehmen, bei der ihre Gliedmaßen auch an dem vom Körper entferntesten Punkt nicht an Hindernisse stoßen.

2. Die Vorgabe des § 24 Abs. 4 Nr. 2 TierSchNutztV erfüllen nur Kastenstände, deren Breite mindestens dem Stockmaß (d.h. der Widerristhöhe bzw. der Entfernung vom Boden zum höchsten Punkt des stehenden Schweins) des darin untergebrachten Schweins entspricht oder Kastenstände, welche dem Tier die Möglichkeit eröffnen, die Gliedmaßen ohne Behinderung in die beiden benachbarten leeren Kastenstände oder beidseitige (unbelegte) Lücken durchzustecken.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten:
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&docid=JURE160003592&psml=bssahprod.psml&max=true